Klare Formulierungen helfen Ihnen dabei, Ihre Ziele zu erreichen. Umgekehrt jedoch gibt es Wörter, die die Entschlossenheit gleich wieder infrage stellen. Wissen Sie, welche das sind? Finden Sie es heraus mit unserem Quiz.
Herzlichen Glückwunsch zum neuen Job!
Warum auch nicht?! Das war mal ein intelligenter Arbeitgeber.
Aber diese Vorurteil oder wie man das nennen soll gibts nicht nur bei Sekretärinnen (leider). Dabei ist eine Qualitäts-Arbeitskraft doch viel Wertvoller als ein Modepüppchen...
Aber tolles Statement und viel Erfolg für die Zukunft.
Nein, ich bin 47 und habe gerade als Chefsekretärin begonnen. Ich bin nicht nur älter, nein, ich entspreche auch rein äußerlich nicht dem Bild der Sekretärin, die sich viele Männer in einem Vorzimmer vorstellen. Heißt, ich trage nicht Kleidergröße 38 (auch nicht 40, LOL).
Fremde, die mich nicht kennen, haben sich gewundert, dass ICH den Posten bekommen habe und nicht eine andere Kollegin aus der Firma, die
a)superschlank
b)gut aussehend mit langem Wallehaar
c)charmant zu männlichen Kollegen (für mich manchmal einfach nur "unecht" freundlich)
ist.
Aber ich habe von so vielen Seiten Zustimmung für meine Anstellung als Chefsekretärin erhalten, vor allem wegen meines Fachwissens, aber auch meiner Wesensart und auch wegen meiner Freundlichkeit.
Man kann also auch mit fast 50 und einer üppigeren Figur Karriere machen.
Ich habe damals auch mit 23 Jahren bei unserem kaufmännischen GF im Sekretariat angefangen und bekam ein paar Monate später eine neue Kollegin für den technischen GF. Ich musste sie einarbeiten, ihre Vorgängerin war gegangen worden. Sie war echt froh, dass sie mich hatte. Ich muss noch dazu sagen, das ich zu der Zeit schon 7 Jahre im Unternehmen war und es sehr gut kannte. Aber auch die "erfahrenen" lernen manchmal von der "weniger erfahrenen".
Meine Chefs mögen eigentlich auch lieber "jüngere Damen" aber
sie wissen halt, was sie neben den Jungen an uns zwei älteren (mehr sind wir hier nicht) haben. Wir waren schon da, da waren die Chefs noch irgendwo angestellt.
Achso.. ok, das habe ich nicht mitbekommen mit "Ossi und Wessi"...
Ich verzeihe dir Eto *lach*
Ihr habt aber Recht.. Erfahrung zählt mehr als das Alter... Ich könnte mir z.B. nicht vorstellen, mit meinen fast 2 1/2 Jahren Berufserfahrung Assistentin von einen eurer Chefs zu sein (zumindest wie ich das durchs Lesen mitbekomme..). Ich glaube das würde ich mir im Moment noch nicht zutrauen... Bin schon froh, hier zwei lockere und nicht zu "hohe" Chefs zu haben :)
Ja, dann muss ich wohl heilfroh sein, dass ich vor 5 Jahren mit 49 noch hier anfangen durfte ;-)) Aber hier wusste man genau, dass ein junges Hühnchen (Snoofie, verzeih mir bitte!) schnell die Nerven verloren hätte bei dem Chef, der damals noch die Business Unit leitete.
Snoofie, PetPia spricht einen anderen Fall an von einer Frau, die ihre Unterlagen zurückbekam mit einer Absage. Auf dem Lebenslauf gab es eine Bleistiftnotiz "nein, Ossi" oder so ähnlich. Dagegen hat sie geklagt. Die Klage ist allerdings nocht gewonnen worden (wenn ich mich recht erinnere), weil das Gericht entschieden hat, dass die Bezeichnungen "Ossi" und "Wessi" nicht diskriminierend hinsichtlich der regionalen Abstammung sind.
Eines hat eine "eierlegende Mollwilchsau in jung" aber nicht - Erfahrung und die nötige Ruhe und Gelassenheit einer erfahrenen Kraft!
Pinkie - Schön zu sehen, dass dein Chef klug war und sich für eine junggebliebene Expertin mit genug Erfahrung entschieden hat. Mal ehrlich: Nach dem, was du so erzählst, gehe ich davon aus, dass ein junge Hühnchen nicht lange geblieben wäre, Kenntnisse hin oder her. ;-)
Habe den Bericht auch im Fernsehen gesehen und den Fall auch schon vorher in der Presse verfolgt, bin ja schließlich auch in dem Alter der Dame, um die es da geht...
Für die Klinik ist es blöd gelaufen wg. des "gelben Zettels", der ja sozusagen für die Klägerin bzw. deren Rechtsanwalt eine Steilvorlage zur Klage lieferte wg. Gleichstellungsgesetz.
Die Klinik kann im nachhinein dementieren was sie will, über das Alter der eingestellten Bewerberin hat man sich ausgeschwiegen (steht zumindest so in der Tagespresse)...und praktisch wird es in vielen Firmen so sein, dass man aufgrund des Alters, Geschlechts, Migrationshintergrund, etc. pp. "aussortiert" wird. Es ist halt kaum zu beweisen....da ändert m. E. auch das neue anonymisierte Bewerbungsverfahren, das ja jetzt als Modellversuch bei einigen namhaften Firmen aufgrund einer Inititative der Bundesregierung ausprobiert wird, wenig dran.
In meinem Fall bin ich froh, dass mein Chef auch älter ist, ansonsten hätte ich diesen Job möglicherweise auch nicht bekommen. Der damals für die Auswahl zuständige hatte nämlich ein ganz anderes Anforderungsprofil definiert (das mir später zufällig in die Hände gefallen ist), quasi die "eierlegende Wollmilchsau" in jung...
Da war doch auch die Sache mit der Frau, auf deren Bewerbung/Absage angemerkt war, dass sie ein Ossi ist!
Verstehe nur nicht, wie man so dämlich sein kann, und so etwas auf die Unterlagen schreibt bzw. beilegt, die man zurückschickt!
Es gibt aber mittlerweile auch bewusst Menschen, die sich auf Stellen bewerben, für die sie gar nicht geeignet sind, um dann später durch Klagen vorm Amtsgericht Geld zu erhalten.