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Familie, Job + Nebenjob, Haushalt,....
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Blinki  15.12.10, 14:07, Beiträge: 806druckenzitierenLesezeichen setzen
Ich hab mir das jetzt mit einer Putzfrau ziemlich durch den Kopf gehen lassen... aber mit dem Gedanken kann ich mich nicht wirklich.
Hab mich auch bei Freunden umgehört, die hatten auch mal eine Putzfrau... nur sind die an die Falsche geraten.....

Mein Partner hilft auch mit im Haushalt, glaub wir werden die Aufgaben mal neu Verteilen und einen Plan erstellen was wann dran ist....

Danke für Eure Anworten!
 
Lipstick  07.12.10, 12:19, Beiträge: 69druckenzitierenLesezeichen setzen
Wem eine fremde Putzfrau unangenehm ist, der sollte sich mal im Bekanntenkreis umhören!

Ich habe z. B. für meine Mutter, die Tochter einer Bekannten engagiert, da ich es beruflich nicht schaffe, sowohl meinen Haushalt, als auch den meiner Mutter zuführen! Das Mädel ist 15 und sie macht dass, um sich nebenher ein paar Euros dazu zuverdienen! Sie kommt 2x die Wochen nachmittags nach der Schule und putzt, bügelt usw. An welchen Tagen sie kommt, spricht sie vorher mit meiner Mutter ab. Die beiden verstehen sich blendend! an dem einen Tag macht sie nur Haushalt, bügeln, putzen etc. Und an dem anderen Tag geht sie mit meiner Mutter einkaufen!


Für mich hat sich diese "Investition" wirklich gelohnt!
 
Jemima  06.12.10, 16:47, Beiträge: 371druckenzitierenLesezeichen setzen
Wir sind ebenfalls eine 4-Köpfige Familie. Ich selbst habe einen sehr stressigen und vor allem unplanmäßig langen Arbeitstag. 50 Std.-Woche ist normal, mindestens einmal monatlich auch samstags Vormittag zur Besprechung. Ich weiß nie genau, wann ich Feierabend habe. Mein Mann ist selbstständig zu Hause am Arbeiten und muss eh schon einige Zeit aufwenden für die Kinder (15 und 19) und arbeitet oft samstags und auch sonntags. Da wir ländlich wohnen z. B. wohin fahren oder auch Vokabeln abfragen etc.. Beide Kinder haben fast täglich bis 16.00 und zum Teil länger Schule (Große in Abiturphase).
Wir haben bereits vor Jahren unser Leben - so wie Eto es schön ausdrückt - etwas vereinfacht und entspannter verändert. Der Zufall und ein Unfall meinerseits kam uns zu Hilfe (damals arbeitete ich zwar nur Teilzeit, war aber eben so gestresst mit Haushalt, Schularbeiten und und und), so dass wir seit mehr als 13 Jahren eine Haushaltshilfe haben. Früher als die Kinder klein waren kam sie dreimal die Woche.

Heute kommt sie montags und donnerstags. Ihre Aufgabe: Saubermachen, Kochen (meist für zwei Tage, z. B. Gulasch, Eintopf), Bügeln. Dienstags und freitags braucht mein Göga dann nur noch das Essen aufwärmen bzw. eine weitere Zutat (z. B. Nudeln) dazukochen und mittwochs ist meist so ne Art "Fast-Food" (z. B. Pizza) - Tag. Wir haben wirklich Glück mit ihr, da sie super toll zuverlässig ist, gut kochen kann, nie eine Pause nehmen will (obwohl ich ihr das schon oft gesagt habe) und alles picobello ist. Die Kinder hat sie ja praktisch mit aufgezogen.

Mir ist bewusst, dass ich einen Teil unseres Verdienstes für unsere wirklich echte Perle ausgebe, die wirklich zuverlässig ist und einen Schlüssel hat und ich vollstens vertraue. Vorteil an so einem Tag - wie heute **zwinker** - komme ich meist nicht vor 19.30/19.45 nach Hause und habe - außer Abendbrot - den "restlichen Abend" (naja, was noch übrig bleibt) "frei". Wenn ich meine Perle nicht hätte, würden meine Abende aus Kochen, saubermachen und bügeln bestehen und ich hätte keine Zeit für irgend etwas anderes. Meine Familie möchte gern mittags essen haben, so dass diese Regelung schon seit Jahren für uns die beste ist.

Ich sehe es als "wertvolle Zeit" für mich und meine Familie an. Was nützteine abgetakelte Frau/Mutter, die gestresst, wenig Zeit (zumindset bei mir, da ich keinen 38 Std-Job habe), nur noch depressiv ist, nur um einmal jährlich in Urlaub fahren zu können oder so. Mir ist klar, dass wir übers Jahr gesehen schon viel Geld ausgeben, aber die gewonnene Zeit ist viel Wert.
Ab gesehen davon, auch wenn ich morgen Abend (Dienstag) nach Hause komme, muss selbstverständlich noch Geschirrspüler (wenn die Kinder das nicht gemacht haben) eingeräumt/ausgeräumt, Küche gesäubert werden oder anderes. Hinzu kommt im Frühjahr/Sommer/Herbst noch der Garten.

Für uns bedeutet diese HIlfe eine echte Qualität und seit dem haben wir auch abends/WE ein "Leben" außer Haushalt und Arbeit, genießen die wenige Freizeit gemeinsam.
 
PetPia  06.12.10, 15:47, Beiträge: 84druckenzitierenLesezeichen setzen
Ich denke es liegt auch daran, wie groß der Haushalt ist und wie eng man dass mit dem putzen etc. sieht. Als einzelne Person fällt nicht soviel Hausarbeit an, wie bei einem 4 Personenhaushalt. Ich denke es spricht nichts dagegen, wenn der Partner oder die Kinder im Haushalt mithelfen. Musste ich früher auch machen. Meine Eltern hatten fürher noch Landwirtschaft. Wir hatten Schweine etc, die neben der Arbeit noch versorgt werden mussten. Ich kann mich dran erinnern, dass mein Vater teilweise nach der Arbeit noch in den Wald gefahren ist und neue Bäume eingepflanzt oder auch Bäume für Brennholz geschlagen hat oder die Wiesen gemäht hat. Und bei uns im Hauhalt haben teilweise 8 Personen gelebt!
 
maigret   03.12.10, 18:56, Beiträge: 2533druckenzitierenLesezeichen setzen
Ähnlich wie Blinki mag ich auch niemand Fremdem die Macht über mein Heim geben. Ich bin da komisch. Ich gebe keinen Schlüssel an eine Putzhilfe, die ich am Anfang ja kaum kenne und öffne ihr damit quasi mein Innerstes. Sie/Er könnte ja alles einsehen, recherchieren, was unser Leben, Termine, Verdienst, Arztbesuche, sprich "alles" angeht!

Also organisieren wir uns selbst, haben allerdings auch nicht den Anspruch, einen Preis bei "Schöner Wohnen" zu gewinnen, obwohl wir natürlich auf eine gewisse Grundsauberkeit achten. Aber man kann auch mal über ein Staubflöckchen im Regal hinwegsehen, finde ich.

Ich bügele nur gezielt, also, wenn ich weiß, dass ich morgen eine bestimmte Bluse tragen will, bügele ich sie entsprechend vorher. Ansonsten werden die Sachen ja auch im Schrank manchmal wieder knubbelig, wenn man nicht gerade einen begehbaren Kleiderschrank besitzt (seufz....) Habe auch viele T-Shirts usw., die man gar nicht bügeln muss. Unsere Reinigung bietet auch Reingungs- und Bügelservice für Hemden und Blusen an. Das ist gar nicht mal so teuer und wir gönnen uns das manchmal.

Allerdings haben wir einen Fensterputzer, das ist wirklich eine tolle Sache! Und da ich nicht besessen bin, kommt der auch nur 3 bis 4 Mal im Jahr und gut iss. Absolut zeitsparend und bezahlbar!
 
Suse77  03.12.10, 15:15, Beiträge: 571druckenzitierenLesezeichen setzen
Hallo Blinki,

ich habe zwar keinen 4 Personen-Haushalt, sondern nur meinen. Aber da ich meist auch sehr lange arbeite, zweimal die Woche zum Sport gehen möchte (mir ist das als Ausgleich sehr wichtig), teile ich meine Hausarbeit in mehrere Pakete. Meist abends schalte ich meine Waschmaschine ein, kleinere Einkäufe erledige ich in der Mittagspause und größere Einkäufe auch mal abends nach der Arbeit, die meisten Lebensmittelgeschäfte haben bis 22 Uhr geöffnet. Die Wohnung putze ist oft Samstag früh oder auch mal Donnerstag Abend. Und wenn ich mal nicht so richtig zum putzen komme, ist auch net schlimm. Da ich net wirklich gern bügle, habe ich mir meist bügelfreie Sachen gekauft. Ansonsten wird es gleich gebügelt.

Aber ich denke, wenn du deinen Mann mit einspannst, verteilen sich die Aufgaben. Besser ist, du teilst deine Aufgaben ein und versuchst nicht alles auf einmal zu erledigen, davon bin ich schon lange weg, das wird nix. Den Sonntag brauche ich zum Entspannen oder für Familienbesuche.
 
goldlocke68  03.12.10, 15:08, Beiträge: 291druckenzitierenLesezeichen setzen
Oder du gibst zumindest die Bügelwäsche ab. Ist auch schon mal viel Zeit gespart.
 
stupsie   03.12.10, 14:05, Beiträge: 4517druckenzitierenLesezeichen setzen
Blinki, muss auch mal meinen Senf dazu geben so als Organisator eines kleineren Familienunternehmens. Anfangs war das bei uns auch anders organisiert, weil ich nur stundenweise jobmäßig angestellt war, aber seitdem es etwas mehr Stunden wurden, habe ich da einen Riegel vorgeschoben. Auch die Kidi bekommen von mir Arbeiten aufgedrückt, weil sonst funktioniert es nicht. Denn ich sehe nicht ein, dass ich abends und am WE arbeite, putze usw. und die anderen faule Haut.
Ich versuche alles an Hausarbeiten in der Woche zu erledigen, da ich am WE meine Ruhe brauche und auch einmal Hobbys nachgehen möchte.
Ihr müsst euch ganz genau überlegen, wer was wann macht und die Aufgaben aufteilen, am besten einen Plan, ausprobieren, im Bedarfsfall ändern.
Ich belade abends z. B. meine Waschminna, früh um 5 stelle ich die an, erste Maschine fertig, die hänge ich noch auf, mache aber schon die zweite an, die hängt mein Mann auf, der macht die dritte fertig, die hänge ich auf, wenn ich abends heim komme und notfalls ist dann noch eine vierte oder fünfte dran (man bedenke, wir sind 4 große Personen). Dann wird in einem Ruck zwei Stunden alles weg gebügelt und du hast Ruhe bis zum nächsten "Waschtag". Früher habe ich jeden Tag ein bisschen gebügelt und bin überhaupt nie fertig geworden.
 
Etoblau    03.12.10, 10:29, Beiträge: 5847druckenzitierenLesezeichen setzen
Blinki, überleg Dir das nochmal mit der Hilfe. Wenn Ihr mal was vorhabt an einem WE (und das ist bei uns eigentlich immer der Fall), dann bleibt alles liegen und Du hast am nächsten WE doppelt so viel zu tun. Auf Dauer nervt das, da kann man noch so gut organisiert sein.
Macht Euch doch einen Wochenplan, in dem Du Arbeiten so aufteilst, dass kleinere Sachen abends nach der Arbeit erledigt werden (so gehe ich z.B. öfter mal in der MiPa einkaufen und hab das für's WE schon gespart; oder ich lade die Waschmaschine abends voll und programmiere die Startzeit auf den späten Nachmittag, dann kann ich die Wäsche beim Nachhausekommen in den Trockner laden). So schaffst Du Dir Freiräume für's WE.
Aber glaub mir: so eine Putzfee ist durch nichts zu toppen!
 
Blinki  03.12.10, 10:19, Beiträge: 806druckenzitierenLesezeichen setzen
GöGa macht auch was (Waschen, Müll rausbringen, Spülmaschine einräumen, wischen,...).
Aber uns fehlt daheim irgendwie die Organisation... vorallem sind wir beide immer lange unterwegs.

Jemanden kommen lassen, möchte ich ehrlich gesagt nicht (da bin ich dann doch zu geizig :()

Gaub ich muss mal einen Schlachtplan ausarbeiten.
Samstag ist immer unser Einkaufstag, Sonntag abend mein Bügeltag... aber den Rest haben wir noch nicht organisiert.
 
Etoblau    03.12.10, 09:04, Beiträge: 5847druckenzitierenLesezeichen setzen
Wir haben irgendwann mal beschlossen, dass wir genug arbeiten und die Wochenenden nicht auch noch mit Putz- und Bügelarbeit verplanen wollen (das hat nämlich zu extrem schlechter Laune geführt). Somit haben wir eine Hilfe eingestellt für 2 x 4 Stunden pro Woche. Sie putzt und bügelt. Und bevor ich diesen Luxus wieder aufgeben würde, würde ich lieber nicht mehr essen gehen, mir ein billigeres Auto anschaffen, andere Hobbys sausen lassen etc., denn das bringt 'ne Menge an Lebensqualität mehr. Und gute Laune am WE. Es bleibt auch so noch genug: einkaufen, waschen, aufräumen, kleinere Reparturarbeiten usw. - das muss alles am WE erledigt werden. Blinki, Löckchen hat völlig recht: spann Deinen Gatten ein. Meiner ist sich auch nicht zu schade dafür, obwohl er im Job noch eingespannter ist als ich. Das ist für ihn selbstverständlich, dass er für den Haushalt ebenso verantwortlich ist wie ich.
 
goldlocke68  03.12.10, 08:55, Beiträge: 291druckenzitierenLesezeichen setzen
Mensch Blinki, du bist nicht zu beneiden!

Wegen "kaum noch Zeit" habe ich den Sport erstmal von meiner Agenda gestrichen. Den Haushalt teile ich auf: Wäsche waschen und bügeln während der Abendstunden (auch mal schnell den Staubsauger durch die Wohnung jagen). Die eigentliche Putzarbeit und Einkäufe erledige aich am samstag, dmit ich zumindest den Sonntag für mich habe. Und ganz ehrlich: wenn der Haushalt dann mal liegen bleibt, bleibt die halt liegen. Setz' dich jetzt nicht zu sehr unter Druck!
Gibts keinen Mann in deinem Leben, dem du auchmal etwas aufs Auge drücken kann?
 
Blinki  03.12.10, 07:49, Beiträge: 806druckenzitierenLesezeichen setzen
So ich mache jetzt mal ein neues Thema auf...

Wollte mal fragen wie Ihr Euren Alltag meistert...

Stehe daheim mal wieder vor einem Chaos und irgendwie geht nichts vorwärts...

Also ich muss/sollte mich in der Woche kümmern um meinen Hauptjob, Nebenjob, Haushalt, Sport... aber diese Woche ist irgendwie der komplette Haushalt liegen geblieben und mir graust es schon vor der Chaosbeseitigung....
Muss aber auch dazu sagen, dass es jetzt vor Weihnachten in der Firma immer viel los ist, dass ich 10 Stunden tage habe...

Aber irgendwie muss doch alles zu schaffen sein, oder nicht?!?!
 
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