Auszeichnung

Umfrage

Wie häufig finden bei Ihnen im Unternehmen Mitarbeiterversammlungen statt?





Gewinner- und Verlierersprache (3)

Unsere Zeiten sind extrem schnelllebig – wer da Schritt halten will, muss sich Veränderungen stellen. Aber sind es nicht eher Verbesserungen? Mit unserem kleinen Quiz lernen Sie, wie Sie Veränderungen positiv formulieren.

» zum Quiz

daily vokabelmail
22.05.2012

Your phrase today:

ramshackle

Do you know what it means?

meaning


sekretaria bei Facebook

Wahrheiten aus dem Sekretärinnen-Alltag, witzige Videos, Fotos und spannende Bürogeschichten.

Magazin / Family

» Zurück zur Rubrik Family
» Forum AGB

Schwanger am Arbeitsplatz - Erfahrungsberichte?
»  Antworten»  Neues Thema»  Letztes Thema
stupsie   25.10.10, 12:11, Beiträge: 4517druckenzitierenLesezeichen setzen
Lauschl ja versicherungstechnisch hatte ich ja einen befristeten ARbeitsvertrag für die Elternzeit mit meinem Betrieb, ich weiß nicht mehr genau, wie die das damals gemacht haben. Ich habe es jedenfalls an die Stelle gemeldet,von wo ich mein Erziehungsgeld bekam. Ich konnte ja eine bestimmte Anzahl an Stunden dazu verdienen, ohne dass das Erziehungsgeld gekürzt wurde, und ich habe dann meist 3 Tage in der Woche gearbeitet, zwei Tage hatte ich frei, das war schön.
 
Letzte Änderung: 25.10.10, 12:11
Tausendsassa    23.10.10, 19:43, Beiträge: 5691druckenzitierenLesezeichen setzen
Vor knapp einundzwanzig (!! *gg*) Jahre habe ich nicht lange gefackelt und meinen damaligen Gruppenleiter einer sehr großen Versicherung im 2. Monat von meiner - im Übrigen extrem genossenen - Schwangerschaft in Kenntnis gesetzt.
Sein Kommentar: "Musste das sein, Ihre Kollegin geht ja auch schon." (Sie war bereits im 3. Monat)
Ich darauf: "Musste DAS sein?" Da hat er nur dumm geguckt.

Man muss dazu sagen, der Herr war ein extremer Frauenfeind, im zweiten Lehrjahr fragte er mich doch glatt, ob es nicht besser wäre, zuhause zu bleiben und Kinder zu kriegen. Ich darauf zu ihm: "Herr S., wenn ich schwanger sein sollte, erfahren Sie es als Erster." Na gut, er war dann der Zweite! *lach*

Dafür haben sich mein Abteilungsdirektor und Kollegen für uns total gefreut und vor allem mein Personalchef! Er war es auch, der mir zur Geburt eine total liebe Karte geschickt hat.

Lass dich ja nicht von irgendwem aus der Ruhe bringen, glaub mir, danach fragt keiner mehr danach, wann, unter welchen Umständen *achtungwortwitz* du schwanger wurdest und werden wolltest. Nur das ist ausschlaggebend!

Wenn ich diese zusammenhängenden 10 Monate noch einmal genießen dürfte, ich würde es wieder tun!!

Ich wünsche dir, deinem Kind und deinem Mann alles Glück der Erde.

Die Tausi
 
lauschl  23.10.10, 17:04, Beiträge: 116druckenzitierenLesezeichen setzen
Zitat:
Original geschrieben von stupsie
Während der Erziehungszeit habe ich im Sommer Urlaubsvertretungen gemacht, so hatte ich den Kontakt zu den Kollegen nie ganz aus den Augen verloren, aufs Kind hat die Oma aufgepasst.
Hallo Stupsie,
wie hast du das versicherungstechnisch gelöst, muss man das irgenwo melden?
 
GythaO  23.07.10, 13:53, Beiträge: 36druckenzitierenLesezeichen setzen
Hallo,

hier mal kurz die Info aus der Personalabteilung:

1. Mitteilung Schwangerschaft

Es gibt keinen festen Zeitpunkt, wann man dem Arbeitgeber die Schwangerschaft mitteilen muss. Lt. § 5 Abs. 1 Mutterschutzgesetz sollen werdende Mütter dem Arbeitgeber die Schwangerschaft und den mutmaßlichen Tag der Entbindung mitteilen, sobald ihnen ihr Zustand bekannt ist. "Sollen" beinhaltet aber auch, dass frau damit warten kann, bis sie den Zeitpunkt für richtig befindet.

2. Festlegung Elternzeit

Elternzeit muss nach § 16 Abs. 1 Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz bis spätestens sieben Wochen vor Beginn schriftlich vom Arbeitgeber verlangt werden, d. h. also spätestens eine Woche nach der Geburt des Kindes, da ja nach der Geburt erstmal 8 Wochen Mutterschutz folgen, nach denen dann die Elternzeit beginnt.

In diesem Antrag muss erklärt werden, für welche Zeiten innerhalb von zwei Jahren die Elternzeit genommen werden soll. Die Elternzeit kann auf zwei Zeitabschnitte verteilt werden, auf weitere Zeitabschnitte nur mit Zustimmung des Arbeitgebers.

Insgesamt hat man Anspruch auf max. drei Jahre Elternzeit. Das dritte Jahr kann auf die Zeit bis zur Vollendung des 8. Lebensjahres des Kindes übertragen werden. Auch dieser Übertragung muss der Arbeitgeber zustimmen, allerdings muss man sich nicht sofort festlegen, wann dieses Jahr genommen wird, sondern muss dies wieder spätestens 7 Wochen vor dem geplanten Beginn beantragen.

Ich hoffe, die Auskünfte helfen Dir ein bisschen weiter :-)

Viele Grüße und ein schönes Wochenende

GythaO
 
stupsie   23.07.10, 07:34, Beiträge: 4517druckenzitierenLesezeichen setzen
Allsdruff ich kann deine Befürchtungen verstehen und weiß, wie du dich fühlst. Bei meinem 1. Kind habe ich mir damals nicht viele Sorgen gemacht, da ich eine Vertretung hatte (Azubine) und damals war ich eine von vielen, da mussten halt die anderen die Arbeit mitmachen. Als ich es genau wusste, habe ich es meinem Chef und der mir vorstehenden Sekki gesagt, die war natürlich erst mal nicht erfreut, weil ich ihre Vertretung war, aber sie hatte zwei Jahre vor mir ihren Nachwuchs bekommen und daher verstand sie mich auch, dass es an der Zeit ist mit Familienplanung. Ich habe mir auch sofort überlegt, wie lange möchte ich zu Hause bleiben und das habe ich auch gleich mit der Verkündung mitgeteilt. Während der Erziehungszeit habe ich im Sommer Urlaubsvertretungen gemacht, so hatte ich den Kontakt zu den Kollegen nie ganz aus den Augen verloren, aufs Kind hat die Oma aufgepasst.
Beim 2. Kind war mir schon etwas anders zumute, ich weiß zwar nicht warum, jedenfalls stand auch hier mein Entschluss fest, nicht für immer zu Hause zu bleiben, das wäre mein Untergang gewesen, also nur ca. 1 Jahr und dann erst verkürzt und dann nach und nach voll einsteigen, mit zwei Kindern musst du ja auch deinen Tagesablauf auf die Minute organisieren und der Ehepartner muss auch mitspielen. Denn der Arbeitgeber nimmt keine Rücksicht, ob du zu spät kommst, wenn dein Kind früh getrödelt hat oder du die halbe Nacht nicht schlafe konntest, weil einer von beiden Durchfall hatte.
ABer alles in allem habe ich die Zeiten vor den Entbindungen jeweils sehr genossen, beim zweiten noch mehr, da ich wusste, was auf mich zukam. Die Zeiten nach den Entbindungen waren anfangs sehr stressig,beim ersten mehr, da er ein sehr nachtaktives Kind war. Auch die Mutterschaftszeiten bis zum Wiedereintritt in den ARbeitsprozess sind schön.Obwohl ich mir für mich persönlich nicht vorstellen kann, für immer zu Hause zu bleiben bis meine Kinder ganz groß sind. Aber das muss jeder für sich entscheiden.
Alsdruff, wenn du dich entschieden hast und eine Bestätigung deiner Schwangerschaft hast und dein ARbeitgeber auf dich nicht verzichten möchte, dann informiere alle rechtzeitig und du wirst sehen, die warten auch auf dich.
Ich hatte auch sehr großes glück, einen Arbeitgeber zu haben, der das alles so mitgemacht hat und sehr sozial eingestellt ist/war.
 
Etoblau    22.07.10, 16:55, Beiträge: 5847druckenzitierenLesezeichen setzen
Allsdruff, wenn Du schwanger sein solltest (und Deine Frage deutet darauf hin), dann freu Dich auf Dein Kind und genieß die Zeit (ich beneide Dich!). Lass Dir die Schwangerschaft nicht vermiesen durch eventuelle blöde Bemerkungen. So weit ich weiß, musst Du Deinen Arbeitgeber über die Schwangerschaft unterrichten, sobald es offiziell ist, d.h. wenn Du den Mütterpass bekommst. Ab diesem Moment stehst Du nämlich unter besonderem Schutz. Denk immer dran, dass das für Dich und Deinen Partner eine wunderschöne Zeit ist und dass sich Deine Stimmung auf Dein ungeborenes Kind überträgt. Meinst Du wirklich, dass es Dir jemand übel nimmt, dass Du eine Familie gründen willst? Wenn man Dir die Freude über die Schwangerschaft anmerkt, dann wird sich wohl jeder mit Dir freuen.
 
Allsdruff  22.07.10, 16:35, Beiträge: 48druckenzitierenLesezeichen setzen
Freut mich ja, dass ihr alle gut behandelt wurdet, dennoch habe ich die Befürchtung, dass es bei uns nicht so gut aufgefasst werden könnte. Wie lange habt ihr damit gewartet und wann musstet ihr verbindlich eure Auszeit festlegen?
 
Trinchen  22.07.10, 13:57, Beiträge: 209druckenzitierenLesezeichen setzen
...bei mir gab es auch keine Probleme - ich hab das meinen Kollegen im Rahmen eines Mittagessens mitgeteilt und nach anfänglichem Staunen haben sich alle gefreut. Sicher hat schon keiner mehr damit gerechnet :O) Bis zum Schluss waren alle super nett und haben ihre Späße gemacht - der Bauch wurde ja immer dicker hihi

Anfängliche Bedenken wegen der "Babypause" habe ich mit der Zeit verworfen...der kleine Zwerg tröstet über alles hinweg und nach einem Jahr bin ich problemlos wieder eingestiegen, als wäre nix gewesen.

LG Trinchen
 
Vanity  22.07.10, 13:37, Beiträge: 75druckenzitierenLesezeichen setzen
Ich habe mit meiner Firma, was das Thema "Schwangerschaft" angeht, nur super Erfahrungen gemacht und das, trotz eines denkbar schlechten Starts. Ich habe nämlich 10 Tage nach Job-Beginn von meiner Schwangerschaft erfahren. Jeder andere Chef wäre wohl ausgeflippt. Meiner hat sich total für mich gefreut und auch die Kollegen waren bis zum Schluß total lieb und nett. Wir sind in unserer Niederlassung ein Team von ca. 10 Leuten, also nicht wirklich viele.

Ich wünsche Dir viel Glück und dass das in Deiner Firma genauso gut klappt.

LG

Vanity
 
Pepsi  22.07.10, 13:17, Beiträge: 7druckenzitierenLesezeichen setzen
Bei mir lief das alles völlig problemlos. Als ich schwanger wurde arbeitete ich allerdings in einem etwas größerem Unternehmen. Dort war eine Schwangerschaft bei der Belegschaft eigentlich nichts besonderes. Mein Chef und alle Kollegen waren bis zum letzten Tag sehr nett zu mir, obwohl ich Ihnen einen Berg Arbeit hinterließ, da meine Vertretung etwas später eingestellt wurde.
Ich denke, in einem kleineren Betrieb stellen sich größere Probleme, wenn frau ausfällt. Hierbei habe ich allerdings keine Erfahrungswerte.
Aber, Kopf hoch und freue Dich auf Dein Baby!

Pepsie
 
Phil  22.07.10, 08:01, Beiträge: 1974druckenzitierenLesezeichen setzen
Offensichtlich kann ich nicht von meiner eigenen Schwangerschaft erzählen ;-)

da drüben gibt es (nur für registrierte sichtbar) ein eigenes Forum "Schwangerschaft und Elternzeit". Vielleicht fragst Du auch da?
 
Letzte Änderung: 22.07.10, 08:07
Allsdruff  21.07.10, 15:58, Beiträge: 48druckenzitierenLesezeichen setzen
Hallo ihr Lieben,

ich wollte mich mal erkundigen, wie die Mamis unter euch es empfunden haben, ihrem Chef die Schwangerschaft zu offenbaren und wie die Behandlung danach generell war. Interessant wäre auch in dem Zusammenhang, ob es sich um ein kleines Büro oder eine große Organisation handelt. Seid ihr fair behandelt worden? Welche Schwierigkeiten hattet ihr?

Erfahrungsberichte sind herzlich willkommen!

Danke
Allsdruff
 
Zum Forum wechseln:» Dieses Thema beobachten