Unsere Zeiten sind extrem schnelllebig – wer da Schritt halten will, muss sich Veränderungen stellen. Aber sind es nicht eher Verbesserungen? Mit unserem kleinen Quiz lernen Sie, wie Sie Veränderungen positiv formulieren.
Außerdem soll der Rand des gebackenen Bodens hinterher nicht ganz so gleichmäßig aussehen. Das gibt der Torte den besonderen "Hin-Guck-Kick". (Denke ich mir mal so.)
Mein Mann hatte jedenfalls einen Lachanfall, als er die Kühlschranktür geöffnet hat. Aber so richtig, mit keine Luft mehr bekommen und Tränen aus den Augen.
Hinterher hat er sich bei mir entschuldigt, er wüßte gar nicht, was mit ihm los gewesen sei. So schlecht sah die Torte nämlich wirklich nicht aus. Na klar, nicht wie vom Konditor, aber eben auch nicht schlecht. Wie eine erste Torte halt. Aber lecker!!!!!
der Boden ist nicht so viel Teigmasse und geht auch nicht so wahnsinnig auf. Deshalb braucht man keinen Springformring. Und es ist zum Teig auf dem Bodenelement verteilen auch handlicher, wenn der Rand weg ist.
aber wozu soll das denn gut sein????
Stehe immer noch auf dem Schlauch.
Ich würde jetzt gerne hier einen "Dummes-Gesicht-Smilie" einfügen, aber ich weiß gar nicht wie das hier geht.:-(((
ich meinte natürlich: Ohne Springformrand. Also der Teig wird nur auf den Boden der Springform aufgetragen und dann wird der Rand der Springform nicht festgemacht sondern nur der Boden in den Backofen geschoben.
Ich hatte mich da etwas unglücklich ausgedrückt....
Das hätte meine Mutter sein können. Ich schrei mich weg :-)))))))
Aber nochmal zur Springform: Die Böden sollen bei dieser Torte ohne Rand gebacken werden.
Wenn Ihr den Teig auf den Springformboden auftragt, dann versucht an die 3/4 des Bodens zu bestreichen. Der Rest geht beim Backen... am Anfang hatte ich echt Panik, dass ich mir den ganzen Backofen versaubeutele, weil alles drüber läuft, aber der Teig hat sich gerade eben bis etwas über den Rand des Bodens ausgedehnt und dann (zum Glück) gehalten. Ich hatte mich schon mit dem Kopf im Backofen und schrubben gesehen was das Zeug hält.
Ohne Backpapier mach ich auch so gut wie nix mehr.
Meine (sonst sehr gelassen) Mum hat mal aus lauter Wut, weil der Boden nicht vom Blech ging, alles gegen die Wand geklatscht. Das werd ich nie vergessen. Damals sind wir Kinder heulend am Küchentisch gestanden, weil der Kuchen an der Wand hing...
Curious, jetzt hast Du's geschafft, dass ich hier sitze und breit grinse (am liebsten würde ich laut lachen, aber dann will Cheffchen wieder mitlachen) bei der Vorstellung, wie Du das festgebackene Kuchending beschimpft hast und entsorgen wolltest ;-)) Ich kann es mir lebhaft vorstellen *lach*
Die hört sich aber wirklich saulägger an. Wird ausprobiert, das nächste Fest naht. Eto ich mache solche Böden auch immer mit Backpapier und frisiere die Böden hinterher. Ich habe das einmal gemacht ohne Papier, dann ist der Boden angeklebt, hätte ihn am liebsten samt der Kuchenform in den Müllkübel geworfen. Bei mir kommt das Backpapier auch in einem Stück da rein.
Ich kann gar nicht mehr ohne ;-)) Aber in der Springform "verkrumpelt" der Teig immer ein wenig, weil ich das Papier quasi "am Stück" da hinein lege, also nicht Boden und Wand extra. Wenn die Böden für die ach so kalorienarme Torte gleichmäßig sein müssen, dann korrigiere ich eben die Ränder nach dem Backen.
Ich finde das Einfetten immer so lästig und zwitraubend, aueßrdem ist der Erfolg nicht garantiert. Beim Backpapier weiß ich, dass nix klebt.
Ich schaffe mir dann aber ein 2. Springform an, das geht dann wesentlich schneller. Kann man eigentlich schon beim Ausbacken Backpapier benutzen? Ich mach das sonst immer, denn wenn ich einfette, bleibt mir der Teig schon mal kleben, da ist das Backpapier die sicherere Variante.
Eto, das ist quasi eine Diät-Torte, die ist ja ganz ohne Sahne ;-)))))
Pausenapfel, danke für den Tipp. Mit Johanisbeeren oder Kirschen kann ich mir die Torte auch sehr gut vorstellen. Vielleicht probier ich die nächste mal damit.
ich gebe zu, dass das Rezept etwas aufwändig ist, zumal wenn man wie ich, nur eine Springform mit einem Durchmesser von 26 cm besitzt ;-)))
Trotzdem muss ich sagen, dass der Geschmack der Torte hinterher für die viele Arbeit entschädigt. Die ist sowas von lecker.....
Aufpassen muss man auch ein wenig bei der Backofentemperatur. Die ersten beiden Böden habe ich bei 180 Grad gebacken, da ist mir der Rand ein wenig arg dunkel geworden, bei den nächsten beiden bin ich auf 170 Grad Backofentemperatur heruntergegangen, das war dann okay. Ich habe wieder die zweite Schiene von unten benutzt. Jeder Backofen heizt ja bekanntlich etwas anders. Beim ersten Boden den Backvorgang einfach ein bisserl im Auge behalten - dann wird's was.
Himmelstorte mit Stachelbeeren
Zubereitungszeit: 90 Minuten, ohne Kühlzeit
Backzeit: etwa 20 Minuten je Boden
Für den Belag:
5 Eiweiß (Größe M)
1 EL Zucker
1 Prise Salz
Für den Rührteig:
250 g weiche Butter oder Margarine
200 g Zucker
1 Pck. Dr. Oetker Vanillin-Zucker
5 Eigelb (Größe M)
250 g Weizenmehl
2 gestr. TL Dr. Oetker Backin
Zum Bestreuen:
40 g Zucker
1 Msp. gemahlener Zimt
100 g gehobelte Mandeln
Für die Füllung:
390 g Stachelbeeren (aus dem Glas)
2 – 3 gestr. TL Speisestärke
3 TL Zucker
150 ml Stachelbeersaft (aus dem Glas)
400 g Schmand (Sauerrahm)
150 g Crème fraîche
3 Pck. Dr. Oetker Sahnesteif
1 EL Zitronensaft
1. Den Backofen vorheizen.
Ober-/Unterhitze etwa 180 °C, Heißluft: etwa 160 °C
2. Für den Belag Eiweiß mit Handrührgerät mit Rührbesen steif schlagen. Der Schnee muss so fest sein, dass ein Messerschnitt sichtbar bleibt. Nach und nach Zucker und Salz kurz unterschlagen.
3. Für den Teig Butter oder Margarine in einer Rührschüssel mit Handrührgerät mit Rührbesen auf höchster Stufe geschmeidig rühren. Nach und nach Zucker und Vanillin-Zucker unterrühren. So lange rühren, bis eine gebundene Masse entstanden ist. Eigelb nach und nach unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und in 2 Portionen auf mittlerer Stufe kurz unterrühren. Den Teig in 4 gleich große Portionen teilen.
4. Jeweils eine Teigportion gleichmäßig auf dem Boden einer Springform (Ø 26 cm, gefettet) verstreichen. Darauf achten, dass der Teig am Rand nicht zu dünn ist. Jeweils ein Viertel des Eischnees darauf verteilen. Zucker mit Zimt mischen, je ein Viertel der Mandeln und des Zimtzuckers auf die vorbereiteten Böden streuen. Die Böden ohne Springformrand nacheinander (bei Heißluft 2 Böden zusammen) auf dem Rost in den vorgeheizten Backofen schieben. Die Böden etwa 20 Minuten je Boden backen.
5. Die Tortenböden mit dem Springformboden etwa 10 Minuten auf einem Kuchenrost abkühlen lassen. Danach vorsichtig von den Springformböden lösen, auf Backpapier ziehen und auf Kuchenrosten erkalten lassen.
6. Für die Füllung Stachelbeeren in einem Sieb abtropfen lassen, den Saft auffangen und 150 ml abmessen. Speisestärke mit 1 Teelöffel Zucker und 2 Esslöffeln von dem Saft anrühren. Restlichen Saft in einem Topf zum Kochen bringen. Angerührte Speisestärke in den von der Kochstelle genommenen Saft rühren und unter Rühren aufkochen lassen. Topf von der Kochstelle nehmen. Stachelbeeren unterrühren, erkalten lassen.
7. Schmand und Crème fraîche mit restlichem Zucker und Sahnesteif in einer Rührschüssel mit Handrührgerät mit Rührbesen etwa 2 Minuten aufschlagen. Stachelbeerkompott und Zitronensaft unterheben.
8. Drei Tortenböden mit der Creme bestreichen und zu einer Torte zusammensetzen. Den vierten Boden darauflegen. Die Torte etwa 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.