Unsere Zeiten sind extrem schnelllebig – wer da Schritt halten will, muss sich Veränderungen stellen. Aber sind es nicht eher Verbesserungen? Mit unserem kleinen Quiz lernen Sie, wie Sie Veränderungen positiv formulieren.
Uhhh, meine Mutter hat uns letztens ca. 1,5 kg Haselnüsse mitgegeben. Dann weiß ich ja, wie ich sie nun verwenden werde... Ich muss 5 Kuchen backen! *g*
Das hört sich megalecker an und wird sicherlich auch nachgebacken. Aber die Aussage "ohne Fett" ist nicht korrekt: das in den Haselnüssen enthaltene Öl ist auch nicht zu verachten, sorgt aber auch dafür, dass der Kuchen sehr saftig wird. Man kann auch in vielen Kuchenrezepten ein Teil des Mehls gemahlene Nüsse (Haselnüsse, Mandeln, Kokosraspeln etc.) ersetzen, das macht den Teig sehr, sehr fein.
So, heute habe ich auch etwas leckeres beizusteuern.
Der Kuchen wird total ohne Mehl und ohne Fett hergestellt. Ich konnte gar nicht glauben, dass das geht. Aber der ist megaklasse. Der Ordnung halber teile ich noch mit, dass ich das Rezept aus einer Kochsendung aus dem Fernsehen habe.
Und hier ist das Rezept:
Haselnuss-Schokokuchen (ohne Mehl, ohne Fett)
Zutaten für eine Springform (22 Zentimeter Durchmesser) oder eine Kastenform (1,2 Liter Inhalt):
300 g geröstete Haselnüsse
5 Eier
Salz
200 g Puderzucker
1 TL Vanille oder 1 Tütchen Vanillezucker
abgeriebene Schale einer Zitrone und Orange
2 cl Orangenlikör
50 g bittere Schokolade
Außerdem:
Butter für die Form
Puderzucker oder 100 g dunkle Schokolade/Kuvertüre für den Überzug
Falls es keine gerösteten Haselnüsse zu kaufen gibt, kann man ungeröstete auf einem Backblech verteilen und im 180 Grad Celsius heißen Backofen acht bis zehn Minuten lang rösten, bis sie duften. Auf ein Tuch geben und tüchtig rubbeln, um möglichst viele Schalen zu entfernen. Zum Schluss die Nüsse im Zerhacker zerkleinern.
Die Eier trennen. Eiweiß mit einer Salzprise steif schlagen und kalt stellen. Jetzt kann man mit denselben Schlagbesen die Eigelbe mit dem Puderzucker dick und schaumig schlagen. Dabei mit Vanille, Zitronen- und Orangenschale sowie Orangenlikör würzen.
Schließlich die Haselnüsse sowie die gehackte Schokolade unterrühren. Erst jetzt mit dem Eischnee auflockern.
Diese Masse in eine gebutterte Form füllen, bei 150 Grad Celsius Heißluft oder 170 Grad Celsius Ober- und Unterhitze eine Stunde backen.
Den etwas abgekühlten Kuchen aus der Form stürzen und mit Puderzucker bestäuben.
Dieser Kuchen ist unglaublich saftig und bleibt dies noch tagelang, vor allem, wenn er mit flüssiger Schokolade überzogen wird. Dafür die Schokolade hacken und behutsam schmelzen bei milder Hitze. Das letzte Viertel zunächst zurückbehalten, um die schmelzende Schokolade, wenn nötig, abzukühlen. Auf den Kuchen gießen, mit einer Palette (oder Kuchenpinsel) nach allen Seiten –auch an den Rand – verstreichen. Trocken und fest werden lassen.
Ich habe wegen des noch besseren Geschmacks den Kuchen vor dem Glasieren noch mit etwas Orangenlikeur getränkt. Das kommt gut.
Und: wenn man den Kuchen mit Schoko überzieht, kann dan die im Teig m. E. getrost weglassen, sonst wird es ein bisschen viel. Es sei denn man ist ein Schokoholic.