Unsere Zeiten sind extrem schnelllebig – wer da Schritt halten will, muss sich Veränderungen stellen. Aber sind es nicht eher Verbesserungen? Mit unserem kleinen Quiz lernen Sie, wie Sie Veränderungen positiv formulieren.
So sehe ich das auch. Es gibt viele Dinge die genauso oder noch wichtiger wie das Gehalt sind: Arbeitsweg, Klima, Wertschätzung, Entwicklungsmöglichkeiten etc. Das ist hier leider nicht gegeben.
Deswegen habe ich mich jetzt auch zu einer Weiterbildung angemeldet auch in der Hoffnung, dann etwas passenderes zu finden.
Hallo lady-m87,
ich bin da ganz bei Lena, bei dem Pensum und der zusätzlichen Wochenendarbeit bist Du meines Erachtens unterbezahlt. Da sich da wohl auch nichts dran ändern wird, wird Dir nichts anderes übrig bleiben, als Dich auf Dauer umzuorientieren. Es wird ja anscheinend als selbstverständlich angesehen, dass Du regelmäßig (und nicht ab und zu, wenn Not am Mann ist) deutlich mehr arbeitest, als vertraglich vereinbart - das würde mir auf Dauer gesehen auch nicht gefallen - und das deute ich definitiv auch als mangelnde Wertschätzung. Sicher kommt es nicht nur auf das Geld an, vieles kann auch durch andere Rahmenbedingungen (gutes Klima, Sozialleistungen, etc.) wieder wett gemacht werden, aber auch das scheint ja bei Dir nicht gegeben zu sein. Ich würde an Deiner Stelle auch über einen Jobwechsel nachdenken.
....wenn ich das alles so lese stellen sich mir die Nackenhaare auf.
Gehalt alleine ist mit Sicherheit nicht das einzige Kriterium.
Wertschätzung und Respekt (hallo Pausi) hat auch einen sehr hohen Stellenwert.
Das ist bei Dir jedoch nicht der Fall. Du wirst definitiv für Deine Arbeit nicht bezahlt sondern du bekommst "Schmerzensgeld" . Da gibt es nichts zum Schönreden.
Weiterbildung: Stillstand ist Rückschritt.....
Jeder Chef sollte froh sein, wenn seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich weiterbilden.
Nun ja, liebe lady, ich drück Dir jedenfalls ganz fest die Daumen dass Du einen Job findest, wo Deine Arbeitsleistungen entsprechend honoriert werden.
danke für eure Antworten.
Also ich komme aus Baden-Württemberg, also nicht gerade im tiefsten Osten ;)
Allerdings muss ich dazusagen, dass ich mich mal bei der Gewerkschaft infomierte habe, da wir so klein sind, haben wir keinen eigenen Betriebsrat.
Nun ist die Sachlage so, das Gehalt welches ich aktuell mit 1.800,00€ bekomme ist das Gehalt für Berufsanfänger mit bis zu zwei Jahren Berufserfahren. Mir stehen laut Manteltarifvertrag 2.100,00€ bei einer 37,5 Stunden Woche zu. Nun arbeite ich aber tatsächlich 40 Stunden. Außerdem ist im MTV geregelt, dass für Sonntagsarbeit ein Zuschlag bezahlt wird.
Nun denn, ich bin zu meinem Chef, hab ihn sachlich darüber aufgeklärt, dass ich mich mal infomiert habe und das mein Gehalt nunmal nicht so ist, wie es laut Manteltarifvertrag geregelt ist. Seine Aussage: ich kann Ihnen aber nicht mehr zahlen und basta.
So, da fühlt man sich doch wirklich wohl, oder????
Liebe Miesmacherin ;), tatsächlich habe ich noch einiges mehr an Arbeit die ich leiste, wollte jetzt aber nicht pingelig sein und alles genau aufschreiben. Tatsache ist auch, dass ich statt einer 40 Stunden Woche im Schnitt 5-8 Stunden Mehrarbeite, die ich mehr oder weniger abfeiern kann. Natürlich bin ich schon seit knapp nem halben Jahr daran mich zu bewerben. Es ist allerdings nicht einfach überhaupt was zu finden. Frag nicht wieviele Bewerbungen ich schon geschrieben habe! Ich möchte einfach für meine Leistungen angemessen bezahlt werden und nicht mehr!
Zuschläge oder Bonuszahlungen gibt es nicht, ebenso wenig Urlaubsgeld, sonder nur Weihnachtsgeld und das sind 30 % vom Nettolohn. ICh sag mal, wenn die Zuschläge etc. stimmen würden und er mich so bezahlen würde wie es der MTV sagt, würde ich mich ja gar nicht beschweren ;)
Außerdem habe ich mich jetzt auch für die Weiterbildung angemeldet. Ich möchte hierbei keinerlei finanzielle oder sonstige Unterstützung meines Arbeitgebers. Ich wolle meinen Arbeitsgeber nur über die Absicht einer Weiterbildung infomieren und er hat mir klar gemacht, dass er davon nix hält...
Hallo Süssi, warst du schon mal im "tiefsten Osten"? Ich kenne sowohl "Ost" als auch "West" aktuell und kann dir sagen, dass Miete und Lebensunterhaltungskosten doch sehr identisch sind. Statistiken und Mietspiegel beweisen dies auch. Dass die Gehälter im "Osten" oft geringer ausfallen, ist kein Geheimnis, jedoch mittlerweile auch keine Selbstverständlichkeit mehr, viele Branchen "passen sich an".
Ich finde, dass man vorallem als "Berufsanfänger" mit relativ weniger Berufserfahrung (ok, ist Ansichtssache), nicht allzu viel erwarten sollte. Und sowohl in "Ost" als auch "West" ist es doch so, dass neu besetzte Stellen häufig weniger "Wert" besitzen und geringer vergütet werden, als es bei den Vorgängern war (ähnlich z. B. auch mit der Miete). Das ist halt das Leben.
gebe nun auch mein Senf dazu - das Gehalt finde ich bischen wenig aber es kommt darauf an wo man, in welchem Bundesland man lebt/arbeitet... Bsp wenn ich im tiefen Osten einen Job habe dann ist Gehalt geringer weil bsp Miete und anderes günstiger ist wie in MUC oder S... oder Düsseldorf....
Es gibt eben gewisse Unterschiede, die wird es immer geben :-))
Ich möchte jetzt nicht die Miesmacherin spielen, aber bei uns träumen die meisten von 1.800 Euro brutto und 1.100 Euro netto bei gleicher Arbeit, wie du sie beschreibst und teilweise noch mehr Aufgaben (z. B. Überwachung und Aktualisierung des Internetauftritts, Verkauf und Beschaffung, Mitwirkung beim Haushalt etc.). Wir werden nach einem Tarifvertrag bezahlt und daher ist es ok.
Ich finde, man sollte froh sein in der heutigen Zeit überhaupt so gut zu verdienen und dies wertschätzen anstelle zu jammern. Wem es nicht passt und wer sich unter Wert "verkauft" fühlt, kann sich etwas anderes suchen.
Wenn ich damit jemandem auf den Schlipps trete, dann nehme ich das jetzt mal in Kauf. Ich finde, du hast dir die Stelle selbst ausgesucht und in der Regel weiß man doch vorher schon, was man im Nachhinein verdienen wird und wie die Arbeitsbedingungen sind. Auch das Thema Weiterbildung kann man bei Bewerbungsgesprächen ansprechen und im Vorfeld klären.
Mein Arbeitgeber unterstützt mich dahingehend auch nicht, jedoch war mir dies von Anfang an bewusst und trotzdem "opfere" ich meine Freizeit dafür und bilde mich fort. Für mich ist das selbstverständlich - wer etwas haben möchte, der muss auch etwas dafür tun und wenn man es wirklich will, dann kriegt man das auch neben der Arbeit noch auf die Reihe. Notfalls gibt es in der heutigen Zeit Fernstudien, die man belegen kann, wenn die Arbeitszeit nichts anderes zulässt.
Es tut mir leid, falls dies sehr hart klingt, dennoch möchte ich nicht um den heißen Brei reden und auch nichts unnötig verschönern.
Hallo Lady,
das hört sich wirklich nicht unbedingt fair an. Mir würde da auch die Wertschätzung fehlen.
Bei uns werden zwar auch nur max. die regionalen Durchschnittsgehälter gezahlt, aber die Rahmenbedingungen,Sozialleistungen und das Miteinander sind wirklich gut und machen das wieder wett.
danke für deine offene und ehrliche Antwort.
Sehe das auch eher als Schmerzensgeld als Gehalt.
Am Donnerstag ist auf jeden Fall ein Infoabend zur Weiterbildung und den werde ich besuchen. Brauche ja zum Glück nicht die Einwilligung meines Chefs..
Netto 1.400 wäre ein Traum. Ich dümpel bei 1.100 rum :/
Wie denn auch sei, ich hab Feierabend und wünsche allen einen schönen Abend :D
meiner Meinung nach wirst Du nicht für's Arbeiten bezahlt, sondern das hört sich eher nach Schmerzensgeld an......!
Meine Kollegin, die in Deinem Alter ist verdient 1.480 netto und arbeitet laut Stellenbeschreibung als Sachbearbeiterin. Deine Tätigkeiten sind meiner Meinung nach auch einer Sachbearbeitung zuzuordnen.
Eigentlich sollte jeder Chef froh sein und seine Angestellten, die sich beruflich weiterbilden möchten, unterstützen.
Also, ich wüsste was in zukünftig täte......
auf der Suche nach einer geeigneten Weiterbildung bin ich auf dieses interessante Forum gestossen, natürlich muss ich hier erstmal rumwursteln, was es hier alles zu entdecken gibt.
Aber zum wichtigsten Punkt: GEHALT
Ich bin mit meinem Gehalt total unzufrieden, da wir leider keinen Betriebsrat/Gewerkschaft haben, kann ich mich auch nicht direkt an jemanden wenden, aber vll. könnt ihr mir sagen was ihr von meinem Gehalt haltet.
Allgemeine Info zu mir:
3 Jahre Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation bei einem großen Unternehmen. Anschließend 1,5 Jahre als Bereichssekräterin in einem mittelständischen Unternehmen und mittlerweile seit 2,5 Jahren Assistentin des Geschäftsführes in einem kleineren Unternehmen (20 Mitarbeiter). Alter: 24 Arbeitszeit: 40 Stunden, zusätzlich: 1 x pro Monat Samstags- oder Sonntagsdienst (ohne Zulagen, läuft auf die normale Arbeitszeit), dazu ca. 3-4 Messen pro Jahr (Dauer: 2 - 4 Tage, meist übers Wochenende) ebenfalls ohne Zulagen, läuft auf die normale Arbeitszeit. Zeitgleich mache ich noch Krankheits- und Urlaubsvertretung im Verkauf (neben meiner normalen Arbeit)
Mein Gehalt liegt bei 1.800,00€ brutto und ich finde das eindeutig zu wenig!
Hauptaufgaben:
- Büroorganisation
- Terminkoordination
- Veranstaltungen planen und durchführen
- Diensreisen planen
- allgemeine Korrespondenz
- Personalverwalltung
- etc.
Außerdem plane ich eine Weiterbildung zur Geprüften Fachkauffrau für Bürokommunikation. Leider unterstützt mich mein Chef in diesem Vorhaben überhaupt nicht! Deswegen bin ich am überlegen ob ich mir eine neue berufliche Herausforderung suchen sollte. Was meint ihr?