Unsere Zeiten sind extrem schnelllebig – wer da Schritt halten will, muss sich Veränderungen stellen. Aber sind es nicht eher Verbesserungen? Mit unserem kleinen Quiz lernen Sie, wie Sie Veränderungen positiv formulieren.
so hatte ich das noch gar nicht gesehen.
Ich musste hier ja alles von Null aufbauen - das fing beim Einkauf des Büromaterials an, ging über die Ablagestruktur, "basteln" von Tabellen für Statistiken und die Unterstützung beim Aufbau des Kundenstammes. Und das erste Jahr war schon eine harte Durststrecke...
Ich habe halt auch so ein doofes Gefühl dabei, weil ich leider unter Migräne leide. Ich falle im Durchschnitt 1 bis 2 Tage pro Montat aus - ich bringe aber immer eine Krankmeldung, damit wir wenigstens das Geld von der Krankenkasse bekommen. Meine Krankheit kannte er aber schon vorher (wir haben in der alten Firma über 3 Jahre direkt zusammengearbeitet) - aber es kommt von ihm unterschwellig immer mal wieder so ein komischer Vorwurf... Da werd ich immer ganz sauer... Dabei komm ich im Notfall sogar auf dem Zahnfleisch ins Büro! Trotzdem habe ich immer das Gefühl, nicht genug zu leisten. Und darum trau ich mich wohl nicht, nach mehr Gehalt zu fragen...
hast Du denn am Anfang klar gesagt, dass die 40 Stunden nur als "Anschubbser" für die Firma gedacht sind? Dann wäre das schon mal der erste Aufhänger für ein Gespräch.
Außerdem musst Du ja wohl einen guten Job gemacht haben, sonst würde die Firma jetzt nicht so gut da stehen. Das heißt, Du hast im Vorfeld schon etwas "geleistet" und deshalb ist es nur legitim, nachzufragen. Das hat in meinen Augen wenig mit Fortbildung zu tun (die sicher auch wichtig sind). Wenn ich in meinem Berufsleben nur dann eine Gehaltserhöhung bekommen hätte, wenn ich eine (oft noch von mir selbst bezahlte) Fortbildung besucht habe, dann wäre ich jetzt nicht wirklich viel weiter wie vor 25 Jahren... :-)
In einer neuen Firma fallen doch ganz andere Dinge an, wie in einem alteingesessenen Unternehmen mit funktionierenden Prozessen, die Du ja wohl auch ohne Fortbildung gemeistert hast.
Also gut vorbereiten, Kopf hoch und los geht's! :-)
Ich wünsch Dir viel Erfolg bei den Verhandlungen.
VG
Igele
Hallo Zusammen!
Ich habe mich schon ewig nicht mehr im Forum gemeldet. Sorry erst mal dafür!
Jetzt sind doch tatsächlich schon 2 Jahre ins Land gezogen, seit ich meinem Chef in seine Selbstständigkeit gefolgt bin.
Es ist alles sehr gut gelaufen und wir expandieren inzwischen kräftig - es sind 2 neue Standorte dazugekommen und unsere Firma hat jetzt 7 Mitarbeiter.
Beim Wechsel habe ich darauf bestanden, dass ich das gleiche Gehalt und den gleichen Urlaubsanspruch wie früher haben möchte - allerdings habe ich als "Unterstützung" für den Anfang zugestimmt, dass ich jetzt 40 Stunden anstatt 35 Stunden arbeite. Allerdings für das gleiche Gehalt wie für 35 Stunden! Jetzt finde ich es langsam an der Zeit, mal darüber zu reden - schließlich habe ich ja unterm Strich einer Gehaltskürzung zugestimmt, um die junge Firma nicht zu sehr zu belasten.
Ich bin mir aber total unsicher, wie ich das anfangen soll... Ich habe inzwischen keine Fortbildungen besucht oder so was. Irgendwie komme ich mir seltsam vor, weil ich mehr Geld will, obwohl ich ja nicht mehr "leiste". Versteht Ihr, was ich meine? Ich hoffe, dass jemand von Euch mir sagen kann, was Ihr an meiner Stelle tun würdet.
Vielen Dank!
Gruß Andrea