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Gehalt Fremdsprachensekretärin (Öffentlicher Dienst)
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blablabla  03.08.10, 18:14, Beiträge: 5druckenzitierenLesezeichen setzen
Zitat:
Original geschrieben von Schaf78
Hallo blablabla,

also leider ist die Eingruppierung im öffentlichen Dienst nicht sehr einfach und lässt den Entscheidern auch nicht wirklich viel Spielraum. Darf ich Fragen in welcher Stufe man Dich eingruppieren will?

V c, Stufe 1, in Anlehnung an BAT/Ost

Ob Umzug ja oder nein kannst leider nur DU ALLEIN entscheiden.
Ist die Befristung mit einem Sachgrund oder ohne?

Es handelt sich um ein auf 2 Jahre bewilligtes Forschungsprojekt.

Der öffentliche Dienst stellt soweit ich weiß nur noch befristet ein. Aber ohne Sachgrund kann eine Befristung nicht über zwei Jahre hinaus erfolgen.
Ich habe auch mit einem befristeten Vertrag angefangen und haben jetzt einen unbefristeten?
Hast Du im Vorstellungsgespräch nochmal gefragt?

Ja, keine Chance, weil das Projekt nur 2 Jahre finanziert wird und nicht länger laufen kann.

Wie es mit Umzugskosten geregelt ist weiß ich nicht, aber man kann Sie wenn sie beruflich sind von der Steuer absetzen.

Ja, es bleibt aber trotzdem noch eine hohe "Eigenfinanzierung" übrig.

650km ist schon eine große Entfernung. Zwischen mir und der Heimat liegen auch 500km. Man sollte das nicht unterschätzen.
Wie gebunden bist Du an Deine Region? Bist Du jemand der sich schnell woanders eingewöhnt und auf Leute zugehen kann?
Würde Dir die neue Stadt vin der Umgebung zusagen?

Ich würde für einen Arbeitsplatz auf jeden Fall umziehen, aber für 2 Jahre? Und immer die Angst im Hinterkopf, dass es danach dort nicht weitergeht. Nochmal möchte ich dann nicht umziehen. In meinem Alter ist es nicht so einfach, neue Kontakte zu schließen, weil viele Frauen einfach familiär ausgebucht sind, entweder mit Kindern oder bereits mit Enkeln.


Ich würde Dir ja raten nimm Dir für 3 Monate ein Zimmer und teste, aber das kostet ja auch alles Geld und bei dem netto Verdienst kann man sicher keine großen Sprünge machen.

Hast Du die Möglichkeit Deine Sachen an Deinem jetztigen Wohnort erstemal unterzustellen? Leider nicht.

Nur gegen Bezahlung bei einem gewerblichen Lagerraumvermieter, allerdings auch nur in der nächstgelegenen größeren Stadt.
 
Etoblau    03.08.10, 15:27, Beiträge: 5847druckenzitierenLesezeichen setzen
VG = Vorstellungsgespräch
 
Pinkie   03.08.10, 15:18, Beiträge: 2729druckenzitierenLesezeichen setzen
...schwierige Frage. Hast Du Dich am Arbeitsort schon mal umgehört, wie hoch die Mieten dort sind. Kannst Du evt. mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Dienst fahren und könntest somit ggf. das Auto einsparen? Willst Du wechseln, würdest Du Dich dort wohlfühlen?

Die Umzugskosten kannst Du m. E. ja steuerlich geltend machen, da berufsbedingt. Das Gehalt ist natürlich sehr niedrig, aber wenn die Chancen schlecht sind, an Deinem jetzigen Wohnort etwas zu finden, würde ich schon ernsthaft drüber nachdenken...kommt natürlich auch drauf an, welche persönlichen Bindungen Du noch an Deinen jetzigen Wohnort hast.

Ein kompletter Neubeginn kann auch eine Chance sein.

Hoffe, wir konnten Dir einige Anregungen liefern - entscheiden musst Du Dich letztlich alleine (vielleicht machst Du Dir die bewährte Pro/Contra Liste?).
 
Schaf78  03.08.10, 14:09, Beiträge: 275druckenzitierenLesezeichen setzen
Hallo blablabla,

also leider ist die Eingruppierung im öffentlichen Dienst nicht sehr einfach und lässt den Entscheidern auch nicht wirklich viel Spielraum. Darf ich Fragen in welcher Stufe man Dich eingruppieren will?

Ob Umzug ja oder nein kannst leider nur DU ALLEIN entscheiden.
Ist die Befristung mit einem Sachgrund oder ohne? Der öffentliche Dienst stellt soweit ich weiß nur noch befristet ein. Aber ohne Sachgrund kann eine Befristung nicht über zwei Jahre hinaus erfolgen.
Ich habe auch mit einem befristeten Vertrag angefangen und haben jetzt einen unbefristeten?
Hast Du im Vorstellungsgespräch nochmal gefragt?

Wie es mit Umzugskosten geregelt ist weiß ich nicht, aber man kann Sie wenn sie beruflich sind von der Steuer absetzen.

650km ist schon eine große Entfernung. Zwischen mir und der Heimat liegen auch 500km. Man sollte das nicht unterschätzen.
Wie gebunden bist Du an Deine Region? Bist Du jemand der sich schnell woanders eingewöhnt und auf Leute zugehen kann?
Würde Dir die neue Stadt vin der Umgebung zusagen?

Das sind alles Gedanken die ich mir u.a. heute machen würde. Mit 20 habe ich gesagt, entweder es funktioniert oder eben nicht. Dann gehe ich wieder zurück. Ich hatte damals auch den finanziellen Rückhalt meiner Eltern.

Ich würde Dir ja raten nimm Dir für 3 Monate ein Zimmer und teste, aber das kostet ja auch alles Geld und bei dem netto Verdienst kann man sicher keine großen Sprünge machen.

Hast Du die Möglichkeit Deine Sachen an Deinem jetztigen Wohnort erstemal unterzustellen?

Viele Grüße
Schaf
 
blablabla  03.08.10, 13:39, Beiträge: 5druckenzitierenLesezeichen setzen
BTW: warum hast Du Dich denn auf diese Stelle beworben?

Also, die Befristung war natürlich in der Ausschreibung vermerkt. Ich habe dort angerufen und gefragt, warum die Stelle befristet ist und ob evt. eine Möglichkeit der Weiterbeschäftigung besteht. Das konnte mir die Dame am Telefon erstmal nicht beantworten. Sie hat sich dann in der Personalabteilung erkundigt, aber da war wohl gerade niemand, der das wusste. Ja, ist traurig, aber wahr. Daraufhin habe ich mich halt erstmal beworben. Dass ich so niedrig eingestuft werden würde, wusste ich da auch noch nicht. Vielleicht haben sie sich für mich entschieden, weil ich nach TV-L niedrig eingruppiert werden kann? Das geht ja bei jemandem, der schon mal dort gearbeitet hat, nicht.

Besteht die theoretische Möglichkeit, in absehbarer Zeit einen adäquaten Job zu bekommen? Und hast Du mit dem neuen AG das Umzugsproblem besprochen?

Ob ich in absehbarer Zeit einen Job bekommen könnte, weiß ich nicht. Die meisten meiner Bewerbungen bleiben einfach monatelang unbeantwortet. Sieht eher schlecht aus.

Der Arbeitgeber zahlt grundsätzlich keine Umzugskosten.
Was ist VG?

In meinem
 
Etoblau    03.08.10, 13:13, Beiträge: 5847druckenzitierenLesezeichen setzen
Wenn die Stelle unbefristet wäre bzw. eine Entfristung in Aussicht gestellt würde, würde ich wahrscheinlich nicht lange zögern und zuschlagen. Schließlich könnte ich in kurzer Zeit beweisen, was ich kann und eine entsprechende Gehaltsverhandlung führen. Bei einer Befristung auf 2 Jahre würde ich heftigst überlegen, ob ich dafür mein gewohntes Umfeld aufgeben und die Umzugskosten in Kauf nehmen würde.
BTW: warum hast Du Dich denn auf diese Stelle beworben? Und wie ist die Infrastruktur in Deinem Heimatbereich? Besteht die theoretische Möglichkeit, in absehbarer Zeit einen adäquaten Job zu bekommen? Und hast Du mit dem neuen AG das Umzugsproblem besprochen? Die sehen doch auch Deine Absenderadresse und wissen, dass Du umziehen musst. Hast Du wegen einer finanziellen Umzugsbeihilfe nachgefragt beim VG? Ich weiß, dass das in unserem Unternehmen gang und gäbe ist, wenn jemand den Wohnort wechseln muss.
 
Letzte Änderung: 03.08.10, 13:13
blablabla  03.08.10, 12:40, Beiträge: 5druckenzitierenLesezeichen setzen
Hallo, alle zusammen,

ich muss eine Entscheidung treffen, die mir nicht leichtfällt. Nach längerer, bereits ziemlich verzweifelter Jobsuche könnte habe ich eine auf 2 Jahre befristete Stelle als Fremdsprachensek-
retärin "ergattert". Anforderungen: Englisch und Französisch,persönliche Assistenz des Abteilungsleiters. Ich bin Ende 40, habe eine Ausbildung zur Industriekauffrau, Weiterbildungen zur Fremdsprachenkorrespondentin und Internationaler Managementassistentin. Da ich in der betreffenden Einrichtung noch nicht gearbeitet habe, würde ich in die Stufe I der angegebenen Gehaltsgruppe eingegliedert werden. Netto würden dann genau 1165,32 € rauskommen. Das ist ja sowieso schon äußerst wenig (finde ich). Aber es gibt noch ein weiteres Problem, das mir die Entscheidung für den Job schwermacht. Ich müsste umziehen (etwa 650 km), wobei es gar nicht um die Entfernung geht, sondern um die durch den Umzug entstehenden Kosten (Umzugsunternehmen, Wohnungsrenovierung, Doppelmiete in der ges. Kündigungszeit, neue Kaution,...) Ich bin unsicher, ob sich der finanzielle Aufwand lohnt. Das Geld, was ich ausgeben müsste, steht in einem ziemlichen Missverhältnis zu dem, was ich verdienen würde. Und nach 2 Jahren fängt der Bewerbungsstress von vorne an, wobei ja auch nicht sicher ist, ob ich dann dort eine neue Stelle finden würde oder erstmal wieder arbeitslos wäre, wieder umziehen müsste. Ach so, ist vielleicht auch noch wichtig: Ich "darf" mich selbst finanzieren, bekomme also kein Geld vom Arbeitsamt. Würdet Ihr Euch unter den genannten Umständen für die Stelle entscheiden oder lieber weiter bewerben?
 
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