Unsere Zeiten sind extrem schnelllebig – wer da Schritt halten will, muss sich Veränderungen stellen. Aber sind es nicht eher Verbesserungen? Mit unserem kleinen Quiz lernen Sie, wie Sie Veränderungen positiv formulieren.
Zitat:Original geschrieben von pandemonium
...Es gibt hier Mädels, die haben ewig lang gesucht, bis sie wieder was hatten. Die sind glücklich über die halbe Stelle, sind zum Teil Alleinverdiener - entschuldige bitte, aber ich finde, du jammerst auf hohem Niveau......
LG pan
Meinst du mich damit? *schmunzel*
Aber es stimmt! Ich hätte auch lieber eine Vollzeitstelle gehabt, aber es gab halt die Option: Job annehmen (übrigens eine bessere Stelle, als vorher gedacht und mit tollen Chefs *g*) oder sich psychisch schon mal auf Hartz4 vorbereiten... Dann wäre ich wohl auf keinen grünen Zweig mehr gekommen! Dann komme ich (Alleinverdiener, Sohn will bald studieren) lieber mit weniger Schekeln aus, als anderen auf der Tasche zu liegen! Inzwischen hab ich mich arrangiert und bin sogar froh, dass ich wegen meiner Schulter-/Arm-Geschichte nicht mehr so lange arbeiten muss.
@ Mauso: Natürlich hat man bei der Suche auch manchmal ein Tiefpunkt. Doch das wirkt sich mit der Zeit aufs Gemüt und somit auf die Bewerbungen aus. Sei doch froh, dass du mit der Teilzeitstelle ein "Sprungbrett" hast, denn von einer ungekündigten Stellung aus lässt sich immer eine besseren Job finden.
Natürlich sei dir auch deine Assi-GF-Stelle gegönnt, falls du sie bekommst...
Mauso, ich versteh dich nicht... Erst leidest du, weil kein Job da ist, dann hast du einen (zwar mit WE-Konditionen und "nur" halbtags), bist aber auch nicht wirklich froh.
Es gibt hier Mädels, die haben ewig lang gesucht, bis sie wieder was hatten. Die sind glücklich über die halbe Stelle, sind zum Teil Alleinverdiener - entschuldige bitte, aber ich finde, du jammerst auf hohem Niveau.
Wie ist denn dein Vorstellungsgespräch am Freitag verlaufen?
Falls ich dann eine Zusage in nächster Zeit für einen Vollzeitjob bekomme, kann ich ja in 2 Wochen kündigen und werde es auch nicht in meinem Lebenslauf erwähnen, dann habe ich nicht noch einen Job, der so kurz war.
Hallo Mauso,
warum willst Du das denn in Deinem Lebenslauf weglassen. Es spricht doch für Dich das Du Dich nicht hast hängen lassen, sondern auch Jobs annimmst die nicht Deinen Vorstellungen entsprachen statt auf Hartz IV zu warten.
Da sich die Entscheidung für die Vollzeitstelle ja noch hinziehen könnte, würde ich den Job annehmen. Besser den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach. Wenn Du nämlich erst mal wieder drin bist ergibt sich meist von ganz allein was. Und wenn sich dann der "Traumjob" ergibt, kündige ohne schlechtes Gewissen. Es geht nämlich um Dich und nicht um die Firma. Die finden schnell jemand Neues, Du den Traumjob aber vielleicht nicht so schnell wieder.
Heute bin ich mir nicht mehr sicher, ob es das richtige ist, weil es auch mit Wochenendearbeit verbunden ist. Ich hätte 170 EUR mehr als mein ALG 1, davon werde ich auch nicht glücklich. Mh... weiß auch nicht.
Heute hatte ich ein Bewerbungsgesprächtraining und es war super!!!!!!!!!!!!!!!! Am Freitag habe ich ein Vorstellungsgespräch als Assi GF Vollzeit.
Mauso, ich freu mich, dass Du einen TZ-Job gefunden hast. Wenn Ihr mit 1,5 Gehältern klar kommt, dann freu Dich über die Freizeit, die Dir zur Verfügung steht für Haus und Garten. Aber pass auf, dass es nicht so aussieht, dass Du die Arbeit von 40 Stunden in 25 erledigst...
Ich denke, dass Du Dich richtig entschieden hast. Erst mal wieder reinkommen, Selbstbewusstsein tanken und die Nase in den Wind halten.
Übrigens: ich dachte immer, es ist die Aufgabe der ARGE, Jobs für Leute zu finden. Und nicht Leute fertigzumachen, weil sie noch keinen gefunden haben *tztztztzt*
supi, dass Du Dich für den Job entschieden hast! Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute & viel Elan für den Neustart und hoffe, dass Du dort nur positive Erfahrungen sammeln kannst, damit sich Deine Depri-Stimmung ganz schnell wieder in den Keller verzieht!
sieh es doch auch von einer andren Seite her positiv. Falls ihr Kinder haben möchtet, so hast du jetzt einen Job, mit idealen Arbeitszeiten.
Wenn nicht, ist es ein Sprungbrett.
Ich wünsche Dir auf alle Fälle alles Gute für die Zukunft und viel Erfolg an Deiner neuen Stelle.
Ich habe mich entschlossen den 25 h Job anzunehmen. Es ist nicht so schlecht bezahlt, andere verdienen das gleiche bei 40 Stunden und ich habe das auch mal bei 40 Stunden verdient, okay ist schon 5 Jahre her, aber mir reichen 5 Monate Arbeitslosigkeit. Habe keinen Bock mehr mich dauernd bei Vorstellungsgesprächen zu präsentieren und zu verkaufen, mir reicht es jetzt. Und ich finde 5 Monat zuhause zu hocken ist schon lange.
Ich habe die freie Zeit genossen, den Frühling, den Garten gemacht viel mit dem Hund Gassi gegangen etc. aber nun werde ich depressiv zuhause. Ich will unter Menschen. Ich habe trotzdem viel Freizeit, sind ja nur 25 Stunden in der Woche. Mein Mann verdient gut und das passt schon finanziell. Wenn es mir nicht reicht, hätte ich 5 min. von zuhause einen 400 eur Job, aber man will es nicht übertreiben mit dem Arbeiten.
Falls ich dann eine Zusage in nächster Zeit für einen Vollzeitjob bekomme, kann ich ja in 2 Wochen kündigen und werde es auch nicht in meinem Lebenslauf erwähnen, dann habe ich nicht noch einen Job, der so kurz war.
Habe schon wieder eine Einladung bei der Agentur f. Arbeit bekommen und ich habe dazu auch keine Lust mehr, mich da dauernd zu rechtfertigen, warum ich keinen Job finde...
Ich schick Dir mal wieder ein paar solidarische Grüße rüber! Leider hat sich bei mir auch noch nichts verändert - bin nun schon im 8. Monat zu Hause!
Ich kann Deine Depri-Stimmung sehr gut verstehen, ich mache leider ähnliche Erfahrungen, dass man immer wieder hingehalten wird, einem falsche Versprechungen gemacht werden und Stellen schon längst intern vergeben sind, wenn Anzeigen geschaltet werden usw. Es ist echt armselig und unverantwortlich, wie mit Arbeitslosen umgesprungen wird, das muss man echt mal sagen. Leider gibt es aber keine Handhabe dagegen.
Jetzt aber zu Dir: ich würde den 25-Std-Job nicht annnehmen, selbst wenn es eine Chance sein könnte. Lass Dich nicht ausbeuten, das hast Du nicht nötig. Du bist noch nicht so lange arbeitslos, dass Du nach jedem Strohhalm greifen musst. Und die Lücke im Lebenslauf, die ist nun sowieso da. Und ob Du dann letztlich 6, 8 oder 10 Monate arbeitslos bist, das interessiert irgendwann auch keinen mehr, wenn Du dann im neuen Job bist. Ich würde erst mal sehen, dass Du psychisch wieder etwas "auf die Beine" kommst und es Dir gut geht und Du ausgeglichener bist. Ich weiß, genau das ist sooo schwierig in unserer Situation, ich kenne das leider zu gut. Aber tu was für Dich, denn wenn Du Dich wieder wohl in Deiner Haut fühlst, dann wirst Du das auch ausstrahlen und dann wird es auch mit dem Job klappen. Nimm einfach mal 2 Wochen eine Auszeit, in der Du Dich nur um Dich und Dein Wohlbefinden kümmerst, geh raus, genieß den Frühling, schnapp Dir das Fahrrad, leg Dich in die Sonne und atme tief die Luft ein - das tut gut und entspannt!
Und wenn es Dir dann etwas besser geht, dann steig wieder voll ein in den Bewerbungsmarathon und Du wirst sehen, dass es dann bestimmt ganz schnell klappt.
Also mein Tipp: den letzten Strohhalm erst ganz zum Schluss ergreifen, vorher solltest Du an DICH denken!
Ich würde die Teilzeitstelle annehmen, schon allein aus dem Grund um meine eigene Position zu verbessern. Es ist immer besser sich aus einer Position heraus zu bewerben, als aus der Arbeitslosigkeit heraus. Und wer weiß, vielleicht ergibt sich auch etwas, zumindest sammelst du weiter Berufserfahrung.
Und vielleicht schlägt es dir dann nicht mehr zu sehr aufs Gemüt, so dass du auch auf andere positiver wirkst.
Mauso - warum nimmst du nicht den 25 h Job an, übergangsweise? Vllt. ergibt sich dadurch auch die Möglichkeit, in der Firma einen Fuß in die Tür zu bekommen und intern zu wechseln. Besser jedenfalls, als zu Hause zu sitzen und total zu verfrustrieren...
Klar, du verdienst erst mal nicht mehr als ALG 1, aber wenigstens hast du einen Job und keine Lücke im Lebenslauf. Und du bist doch verheiratet, da kann man diese Durststrecke evtl. besser überbrücken, als wenn du z. B. Single wärst - oder sucht dein Liebster auch??
Lass den Kopf nicht hängen. Trau dich, auch mal einen scheinbar schlechteren Job anzunehmen - wie gesagt, vllt. ergeben sich dadurch ungeahnte Perspektiven. Und du kannst dann immer noch in Ruhe weitersuchen.
Habe immer noch nichts Neues. Ich werde langsam aber sicher depressiv.
Habe auch oft "Fakefirmen" dabei. Es ist alles sehr frustrierend.
Habe mich auf eine Vollzeitstelle beworben und nach dem Gespräch hat man mir eine 25 Stunde Stelle zugesagt. Das Gehalt ist so hoch wie mein ALG 1. Toll, weiß nicht, was ich machen soll. Ich möchte schon wissen wofür ich arbeite.
Hatte gestern ein Gespräch mit einer Trainerin. Sie meinte, dass man mir ansieht, dass ich traurig, frustriert und misstrauisch bin. Ich habe keine Motivation und Elan mehr. Das letzte Jahr ist mir aufs Gemüt geschlagen, zwei Kündigungen in einem Jahr und die letzte auch noch am letzten Tag der Probezeit.
Gefrustet habe ich dann noch den Personalfuzti meiner "Traumfirma" angerufen und gefragt, was los ist. (Er wollte sich melden, wenn es was Neues gibt) Toll die Stellen wurden dann intern besetzt. Tja.. erst machen die einem voll die Hoffnung, die alten Labertaschen und dann lassen sie einem im Regen stehen. Ich bin da so ausgerastet und habe gehofft, dass er sagt, ich schmeiß ihre Unterlagen in den Müll. Er ist aber ruhig geblieben und meinte, dass ich er die falsche Person zum Frust ablassen wäre und er meine Unterlagen trotz meines "Ausrasters" behält und mich bei passender Vakanz auf die Position "packt". Klar, in 10 Jahren wahrscheinlich. Naja, ist mir auch egal.
Meine Unterlagen wurden "überholt", ein wenig farblich gestaltet, paar Worte umgeändert, aber sonst ist alles TOP.
Morgen trainiere ich noch mal Vorstellungsgespräche. Am 9. April bin ich 5 Monate ohne Arbeit. Ich finde es extrem lange... eine lange Durststrecke ohne Ende...
Ah, ich habe doch schon meinen "Prinzen" gefunden und nun gefällt mir nix mehr...
Zitat:Original geschrieben von fraustrati
Hallo Mauso!
Ich schicke Dir mal ein paar solidarische Grüße rüber, denn ich befinde mich in einer fast identischen Situation wie Du, nur dass ich mittlerweile schon 6 Monate suche...
Ich trage es aber mit Fassung und sehe es mittlerweile so wie Eto: wenn MEIN Job kommt, dann klappt es auch und dann wird alles gut! Ist halt mit der Jobsuche wie mit der Partnersuche: vieles könnte theoretisch passen, aber am Ende entscheidest Du Dich für den einzig wahren Prinzen ;-)
Ich sage mir immer, wenn sich die Firmen gegen mich entscheiden, dann wollen sie offensichtlich an Qualität sparen und wer spart, hat eben Pech gehabt und muss mit "Ramsch" klarkommen...
Nur nicht die Hoffnung aufgeben! Unsere Jobs sind schon im Anmarsch!!
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- Aaaaber: das funktioniert nur, wenn niemand auf deinen Post geantwortet hat!
Ach ja, wenn du jemanden zitierst, schreibst du am besten NACH der eckigen Klammer. Sonst sieht es etwas unübersichtlich aus...
Also ich habe meine Unterlagen schon von einem Couch überprüfen lassen. Es scheitert immer an Gesprächen. Habe in 4 Monaten ungefähr 30 Gespräche gehabt. Es heißt immer, es war ein knappes Rennen. Ich gehöre immer zu den Guten, die in die zweite Runde eingeladen werden.
Ich sehe bei mir 3 negative Dinge:
- schlechtes Alter (31 und verheiratet)
- zu teuer (habe aber mein Gehalt runtergeschraubt)
- zu oft die Jobs gewechselt
Ich habe einen Chaoslebenslauf.
In meiner Traumfirma bin ich an fehlenden Spanisch und Französischkenntnissen gescheitert obwohl in der Anzeige nur was von Englisch drin stand. Aber ich würde den Alternativjob machen, weil mir das Unternehmen gefällt.
Vielleicht bin ich zu "cool" und zu "routiniert" im Gespräch.
Wenn mir der Gesprächspartner unsympatisch ist und ich unwohl fühle, dann geht das Gespräch auch in die Hose.
Mache bald einen Bewerbungsseminar speziell Vorstellungsgespräche. Mein Englisch möchte ich nun auch auffrischen, weil es so schlecht ist.
zunächst einmal ein herzliches Willkommen bei uns! Eine Warnung gleich vorweg: Sei bitte etwas vorsichtiger mit dem, was du hier im www von dir preisgibst! Das kann echt nach hinten losgehen!
Was? Du hast "Unterlagen schon von einem Couch überprüfen lassen"???
- Kein Wunder, dass daraus nix geworden! *lach*
Scherz beiseite! Du schreibst:
"Ich sehe bei mir 3 negative Dinge:
- schlechtes Alter (31 und verheiratet)
- zu teuer (habe aber mein Gehalt runtergeschraubt)
- zu oft die Jobs gewechselt"
Von wegen "Chaoslebenslauf"! Ich hatte viel häufigere Stellenwechsel, bin Ü 40 und alleinerziehend!
- Meinst du, das wäre ein KO-Kriterium? Im Gegenteil! Das zeugt doch von Flexibilität und Erfahrung! Lass den Kopf nicht hängen und bewirb dich nicht auf alle möglichen Stellen. Treffe deine Jobauswahl mit ein wenig mehr Bedacht. Auch solltest du überlegen, welches Ziel du erreichen willst. Abstriche musste ich z. B. machen: wieder eine Teilzeitstelle anzunehmen, statt endlich mal Vollzeit zu arbeiten. Die Option für "später" wurde leider ebenfalls von vornherein ausgeschlossen. Aber dafür ist die Stelle unbefristet, die Vergütung reicht zum Leben gerade so aus und das Arbeitsklima ist nett. *schmunzel*
Da du schon öfter eingeladen wurdest, scheint dein Problem eher in deinem Verhalten beim VG zu liegen. Das lässt sich aber auch trainieren. Ich glaube, dass man einem Menschen diesen "Bewerbungsfrust" nach einer gewissen Zeit ansehen kann. Daher solltest du dir eine große Portion Optimismus bewahren ("Heute werde ich diese Stelle bekommen!!!!!!") und beim Gespräch dein Gegenüber auch öfter mal anlächeln. ;-) Denn der Bewerber, besonders bei gleicher Qualifikation, erhält meistens den Zuschlag, weil die "Chemie" besser stimmt.
Eine weite Anreise würde ich allerdings vom Verdienst abhängig machen. Immerhin wird der Sprit immer teurer und die Bahnpreise ebenfalls! Bei der Gehaltsverhandlung könntest du z. B. statt einen Festbetrag zu nennen, lieber sagen, dass sich deine Gehaltsvorstellung zwischen min. u. max. bewegt...
Infos und Tipps findest du auch hier: http://www.sekretaria.de
(Die Liste darf gern ergänzt werden!!!)
Viel Erfolg und
LG Mirabelle
PS: Ich bin bisher auch ohne Prem-Mitgliedschaft ausgekommen!
Mauso, würdest Du nach Krefeld fahren? Da könnte eventuell in der nächsten Zeit in unserer Niederlassung etwas ausgeschrieben werden, wo ich Dich dann heftigst empfehlen würde. Schick mir doch bitte mal 'ne Mail an die Adresse etoblau ät web dot de. Dann schreibe ich Dir zurück, wohn Du die Unterlagen ggf. schicken sollst. Ist allerdings keine GF-Assistenz, lediglich ein Abteilungssekretariat.
Ich schicke Dir mal ein paar solidarische Grüße rüber, denn ich befinde mich in einer fast identischen Situation wie Du, nur dass ich mittlerweile schon 6 Monate suche...
Ich trage es aber mit Fassung und sehe es mittlerweile so wie Eto: wenn MEIN Job kommt, dann klappt es auch und dann wird alles gut! Ist halt mit der Jobsuche wie mit der Partnersuche: vieles könnte theoretisch passen, aber am Ende entscheidest Du Dich für den einzig wahren Prinzen ;-)
Ich sage mir immer, wenn sich die Firmen gegen mich entscheiden, dann wollen sie offensichtlich an Qualität sparen und wer spart, hat eben Pech gehabt und muss mit "Ramsch" klarkommen...
Nur nicht die Hoffnung aufgeben! Unsere Jobs sind schon im Anmarsch!!
Häufige Jobwechsel kann man ganz gut "verargumentieren", in Deinem Fall z.B. durch die Finanzkrise, die Dich 2 Jobs gekostet hat. Dass Du bei Deiner letzten Stelle am Ende der Probezeit gegangen bist, weil's nicht gepasst hat, kannst Du ebenfalls positiv darstellen: Du warst unterfordert und Ihr habt Euch deshalb geeinigt, am Ende der Probezeit die Zusammenarbeit zu beenden.
Wenn Dir im Vorstellungsgespräch ein Gesprächspartner unsympathisch ist, dann solltest Du auch nicht auf Biegen und Brechen versuchen, ihn Dir schönzureden, das geht daneben. Schließlich musst Du später mit diesem Menschen zusammenarbeiten, da sollte die Chemie schon stimmen.
Ich drück Dir die Daumen - das wird schon!
Also ich habe meine Unterlagen schon von einem Couch überprüfen lassen. Es scheitert immer an Gesprächen. Habe in 4 Monaten ungefähr 30 Gespräche gehabt. Es heißt immer, es war ein knappes Rennen. Ich gehöre immer zu den Guten, die in die zweite Runde eingeladen werden.
Man hat mir eine andere Stelle angeboten, weil ich in der zweiten Runde als Assi des GF gescheitert bin, aber das Unternehmen macht seit Januar eine Budgetierung, ich weiß leider nicht wie lange sowas dauert, es ist ein Unternehmen mit über 3000 Mitarbeitern. Die Stelle ist vom Budget nicht freigeschaltet. Nun warte ich drauf...
Ich sehe bei mir 3 negative Dinge:
- schlechtes Alter (31 und verheiratet)
- zu teuer (habe aber mein Gehalt runtergeschraubt)
- zu oft die Jobs gewechselt
Habe
- Fachoberschulreife
- Fachhochschulreife
- abgeschlossene Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten
- 1,5 Jahre arbeitssuchend
- 3 monatige befristete Stelle in der Finanzbuchhaltung
- 1,5 Jahre als Assi GF in einem internationalen Unternehmen (leider betriebsbedingte gekündigt, da die Niederlassung geschlossen wurde und der GF ins Ausland gegangen ist)
- 3 Jahre Assi GF bei einer Bank (leider durch die Bankenkrise betriebsbedingt gekündigt
- 6,5 Monate beim Anwalt (kündigt am letzten Tag der Probezeit, hat von beiden Seiten nicht gepasst. Ich habe 8 Stunden nach Band geschrieben und habe mich sehr unwohl gefühlt.
Ich habe einen Chaoslebenslauf.
In meiner Traumfirma bin ich an fehlenden Spanisch und Französischkenntnissen gescheitert obwohl in der Anzeige nur was von Englisch drin stand. Aber ich würde den Alternativjob machen, weil mir das Unternehmen gefällt.
Vielleicht bin ich zu "cool" und zu "routiniert" im Gespräch.
Wenn mir der Gesprächspartner unsympatisch ist und ich unwohl fühle, dann geht das Gespräch auch in die Hose.
Mache bald einen Bewerbungsseminar speziell Vorstellungsgespräche. Mein Englisch möchte ich nun auch auffrischen, weil es so schlecht ist.
Och Mönsch Mauso, lass Dich erst mal knuddeln!
Hast Du mal überlegt, mit 'nem Bewerbungscoach über Deine Unterlagen, speziell das Anschreiben, zu gucken? Wühl mal hier im Forum, hier gibt's jede Menge nützliche Tipps zu dem Thema. Wichtig ist aber, dass Du Dich nicht verstellst und hervorhebst, was Dich und Deine Persönlichkeit ausmacht. Darf ich fragen, warum Du Deinen früheren Job verloren hast? Steht vielleicht etwas verklausuliert im Zeugnis, was die Personaler Abstand nehmen lässt? Hattest Du schon Vorstellungsgespräche oder bekommst Du schon vorher eine Absage?
Abschließend kann ich Dich eigentlich nur damit "vertrösten", dass noch jede von uns den Job bekommen hat, auf den sie gewartet hat - manchmal dauert's eben. Die Firmen, die Dir absagen, sind es selbst Schuld!