Unsere Zeiten sind extrem schnelllebig – wer da Schritt halten will, muss sich Veränderungen stellen. Aber sind es nicht eher Verbesserungen? Mit unserem kleinen Quiz lernen Sie, wie Sie Veränderungen positiv formulieren.
hmm, ich denke, ich würde diese Stelle nur dann annehmen, wenn ich in einer finanziellen Notlage wäre.
Ansonsten würde ich noch etwas warten - bzw. mich mit deiner Qualifikation mit einem headhunter in Verbindung setzen, der dich in eine Dir angemessen scheinende und von Dir gewünschte Position vermittelt.
Leider weiß ich nichts über Internas. Ich habe hier nur die Aussage der Zeitarbeit, die schon seit 30 J. mit ihnen arbeitet. Die kann meine Bedenken nur teilweise verstehen und hat natürlich ein Interesse an dem Auftrag. Ich weiß daher nicht, bis zu welchem Grad ich dieser Zeitarbeit vertrauen kann. Von der Firma selbst weiß ich, dieses Jahr definitv keine Festanstellung in dem Job, Zeitarbeit denkt frühestens Sommer 2013. Intern verändern wäre mit Festanstellung natürlich besser. Mich derart zu verschlechtern widerstrebt mir und ich möchte meiner Karriere nicht schaden, indem ich nachher feststelle, dass ich hinsichtlich der guten Jobs in dieser Firma keine/wenig Chancen habe, weil ich nur für einen Teamleiter arbeite. Ich weiß nicht, wie das in Deutschland angesehen wird. Karrieresprünge Assistentin Teamleiter-GF sind hier ja vermutlich nicht so üblich.
Wenn es Deine absolute Wunschfirma ist, dann relativiert sich meine Aussage von weiter unten. Und wenn Du Dir einigermaßen sicher sein kannst übernommen zu werden bzw. Dich intern weiter bewerben zu können, dann wäre es halt doch 'ne Überlegung wert. Allerdings bleiben die angeführten Bedenken, denn auch die Kultur in arrivierten Konzernen ändert sich, wenn das wirtschaftliche Umfeld sich negativ verändert...
kennst Du die Gepflogenheiten/Kultur der Firma gut genug, um einzuschätzen wie zuverlässig Aussagen über Festanstellung, Einsatz einer erstmaligen Assistenz, interne Aufstiegschancen... sind?
Die Bezahlung kenne ich noch nicht (wird im Falle eines Jobangebotes des Konzerns vorgegeben, die Zeitarbeit ist zuversichtlich, es wird mein Wunschgehalt erreichen), fürchte aber, dass es nicht passt bei der niedrigen Position. Von mir angestrebt wenn über Zeitarbeit sind mindestens 1750 EUR netto, was bei der Zeitarbeit durch zusätzliche steuerfreie Pauschalen ja erreicht werden kann. Ich wäre gar nicht zu dem Interview gegangen, wenn die Zeitarbeit mir nicht fälschlicherweise gesagt hätte, dass es Assistenz der Hauptabteilung sei. Der Teamleiter hatte bisher noch nicht mal eine Assistentin.
Festanstellung in der Position käme frühestens Sommer 2013 in Frage, jedoch wäre das für mich erstmal nicht so relevant, da ich mich ohnehin intern weiterbewerben würde, also nicht lange in dem Job und daher bei der Zeitarbeit bleiben würde.
Es ist meine Wunschfirma, ich will für die und keine andere vermutlich bis zur Rente arbeiten. Ich war schon bei genug anderen internationalen Konzernen.
Es denke auch, es spricht zuviel dagegen. Ich erwäge es nur, weil es mir einen Einstieg in meine Wunschfirma ermöglichen würde und mir zudem die Gelegenheit gibt, eine Wohnung im Stuttgarter Raum zu suchen. Wenn man arbeitslos ist, ist das ja schwierig. Ich weiß eben nur nicht, ob ich aus der niedrigen Position heraus in derselben Firma trotz Lebenslauf schnell aufsteigen kann.
ich habe vor ein paar Jahren aus der Not heraus (ähnlich wie Du, aus dem Ausland zurück in Deutschland) diesen Rückschritt in Kauf genommen: Aufgaben/Verantwortung/Bezahlung. Bin bis heute nicht mehr auf eine Stelle mit meinem Ausgangs-/Wunschprofil gekommen aber dafür in einer Firma in der es sonst top ist. - Wäge ab, was Dir wichtiger ist. Sich auf ein schnelles Vorwärtskommen zu verlassen, wäre mir auch ein zu großes Risiko. Wie Eto meint: Was, wenn die Stelle nicht so funktioniert, wie geplant??
BridgeJ, der Plan funktioniert nur dann, wenn Du tatsächlich bei diesem Unternehmen bleibst. Solltest Du in absehbarer Zeit wieder wechseln wollen, musst Du dies aus der der Position einer Teamassistentin heraus tun und verschlechterst damit Deine Chancen.
Stimmt, hört sich zuerst mal nach einem Rückschritt an. Wie sieht es denn mit der Bezahlung aus? Ist es da auch ein Rückschritt? Mit Sicherheit doch. Dann würde ich es nicht machen.
Ich war zuletzt Vorstandsassistentin bei einem internationalen Großkonzern im Ausland. Zurück in Deutschland finde ich in Frankfurt nicht das was ich suche und will daher nach Stuttgart ziehen, wo die Möglichkeiten für mich sehr viel besser sind. Ohne Job keine Wohnung, d. h. in Stuttgart erst Job finden, bin kurzfristig verfügbar weil ich unter der Woche bei der Familie wohnen und von dort zur Arbeit gehen kann, nach Feierabend dann Wohnung suchen, über das Wochenende zurück nach Frankfurt (Kündigungsfrist Wohnung ist ja 3 Mo).
Jetzt habe ich das Problem, dass ich in Stuttgart bei einem Interview für einen Job bei einem internationalen Großkonzern bei dem ich unbedingt arbeiten will war (leider nur über die Zeitarbeit), der mir sehr wahrscheinlich angeboten werden wird. Zuständig wäre ich jedoch nur für einen Teamleiter, über ihm ist der Abteilungsleiter, dann der Hauptabteilungsleiter, dann der Vorstand. Ich würde also ganz unten anfangen. Job ist auch nicht sooo toll, beinhaltet mindestens 1 Stunde Dokumentenablage pro Tag. Hätte zwar einen Einstieg in die Firma und könnte mich intern bewerben, jedoch frage ich mich, ob ich überhaupt erst so eine niedrige Position annehmen sollte. Mache mir Gedanken, dass ich trotz vorheriger Berufserfahrung aus einer so niedrigen Position heraus vllt. weniger Chancen auf eine Vorstands- oder Hauptabteilungsassistenz habe.
Für mich ist das ein sehr großer Karriererückschritt. Oder ist das in Deutschland überhaupt nicht relevant als Assistentin, ob man für einen Teamleiter oder die Geschäftsführung zuständig ist? Was würdet ihr machen?