Unsere Zeiten sind extrem schnelllebig – wer da Schritt halten will, muss sich Veränderungen stellen. Aber sind es nicht eher Verbesserungen? Mit unserem kleinen Quiz lernen Sie, wie Sie Veränderungen positiv formulieren.
Hallo,
also das ist recht kompliziert. Offiziell stimmen die beiden sich natürlich ab, aber in Wirklichkeit ist jeder von beiden ganz erstaunt, wenn er zur Tür reinkommt und ich erledige gerade nicht SEINE Aufgaben. "Was machen Sie da??? Muss das jettz sein??? Meins ist superdupereiligwichtig." Ich musste sie auch schon an einen Tisch schicken, damit sie klären, welcher Vorgang jetzt eiliger ist. Was die Kapazitäten angeht, ist das nämlich zusammen mehr als ein ganzer Platz.
Bis jetzt hat es aber funktioniert, manches hatte sich dann "Oh Wunder" schon erledigt, manches konnte ich delegieren und beide Herren können inzwischen sogar schon selbst am Telefon wählen (bei Statusanrufen verbinde ich, keine Frage).
von 1997 bis 2001 arbeitete ich (zusammen mit der besten Kollegin der Welt) für 3 Chefs. Im Jahr 2001 gab es dann eine Fusion und wir bekamen noch 2 Chefs dann dazu. Einer von denen blieb allerdings noch 2 Jahre auf einer anderen Geschäftstelle, so dass wir dann nur 4 Chefs zu betreuen hatten.
Aber, das ging. Das ging sogar sehr gut. Allerdings benötigt man dafür ein ausgesprochen gutes Klima im Vorzimmer, wo jeder für den anderen einsprint. Man muss immer ein 2. Ohr dort haben, wo gerade ein Chef mit der Kollegin spricht, damit man immer über alles informiert ist.
Hilfreich war dabei auch unser System zum Notieren von Informationen. Statt post-it haben wir beide einen DIN A 4-Block, in den alle zu erledigenen Arbeiten, Gedankenstützen, Telefonate eingetragen werden. Natürlich wird immer das jeweilige Datum dazu eingetragen. So sind wir immer in der Lage Dinge nachzuvollziehen. Wir finden heute sogar noch z.B. Telefon-Nummern von Personen, mit denen vor 5 Jahren gesprochen wurde.
Fazit: Das wichtigste Hilfsmittel bei 2 oder mehr Chefs: Eine sehr gute Kommunikation im Vorzimmer.
Ich habe schon für zwei Geschäftsführer, die nicht unterschiedlicher sein konnten, parallel gearbeitet. Das war manchmal eine echte Herausforderung, aber hat mir immer sehr viel Spaß gemacht.
Derzeit habe ich quasi 1,5 Chefs: einen in Vollzeit und einen den ich vertretungsweise bzw. in bestimmten Themen mit betreue.
Solange man offen und fair darüber spricht, wie man mit dem Priorisieren der einzelnen Aufgaben bei Kollision umgeht, macht es absolut Spaß.